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Aus „Jugend Dritte Welt“ wird Don Bosco Mondo

Veröffentlicht am: 13. Januar 2012
Aus „Jugend Dritte Welt“ wird Don Bosco Mondo

Das Hilfswerk ist seit über 30 Jahren in der katholischen Entwicklungszusammenarbeit verankert.

Bonn, 23.12.2011 - Die traditionsreiche Hilfsorganisation „Jugend Dritte Welt“ heißt ab dem 28. Januar 2012 Don Bosco Mondo. „Unser Ziel bleibt dasselbe: Durch Bildung und Ausbildung helfen wir gesellschaftlich benachteiligten Jugendlichen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ein eigenständiges und würdevolles Leben zu führen“, erklärt der Vorsitzende Alexander Knauss.

Die Hilfsorganisation war 1980 als kleiner Förderverein der Bonner Gemeinde St. Winfried durch den Salesianerpater Karl Oerder gegründet worden, um die weltweiten Bildungsprojekte der Salesianer Don Boscos zu unterstützen. Heute umfasst der Kreis der Unterstützer über 30.000 Einzelspender, Kirchengemeinden in ganz Deutschland sowie zahlreiche institutionelle Partner, Vereine, Stiftungen und Unternehmen. Längst ist aus dem zu Anfang rein ehrenamtlich getragenen Verein eine international anerkannte Nichtregierungsorganisation geworden, die allein 2011 über zehn Millionen Euro für soziale Bildungsprojekte in aller Welt mobilisieren konnte.

„Mit der Umbenennung in Don Bosco Mondo möchten wir den partnerschaftlichen Ansatz unserer Projektarbeit stärker zum Ausdruck bringen“, betont Geschäftsführer Christian Osterhaus. Mondo ist italienisch und bedeutet Welt. „Wir unterstreichen damit unser Engagement für die Eine Welt und die globale Verantwortung, die uns in Deutschland mit den Menschen aller Länder verbindet.“

Über konfessionelle und weltanschauliche Grenzen hinweg unterstützt der Verein die Arbeit der Salesianer Don Boscos in mehr als 90 Ländern auf dem Gebiet der schulischen Bildung, beruflichen Ausbildung, durch Not- und Katastrophenhilfe, soziale Jugendhilfe und Entwicklungsarbeit. Bildung ist dabei der Schlüssel, um Armut zu überwinden und Zukunftsperspektiven gerade auch für Jugendliche aus besonders benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen.

(co,JDW)

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