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Außerordentliche Visitation in Deutschland - Vortrag von P. Tadeusz Rozmus

Veröffentlicht am: 18. August 2010
Pater Rozmus

Lieber Herr Provinzial, liebe Provinzialräte,
Liebe Direktoren, liebe Mitbrüder,
Liebe Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen,
Liebe Mitglieder der Don Bosco Familie!

Im Auftrag und im Namen des Generaloberen möchte ich Euch alle sehr herzlich und brüderlich grüßen. Nach Artikel 104 unserer Regeln besucht bei der Außerordentlichen Visitation der Generalobere die Provinz und die Hausgemeinschaften. Auch wenn er normalerweise diese Aufgabe jemand anderem überträgt, bleibt doch der Sinn dieser Visitation derselbe: es ist der Generalobere, der Euch diesen Besuch abstattet. Liebe Mitbrüder, es ist der Generalobere selbst, der zu Euch kommen und die vielfältige Arbeit und ihre Früchte des großen salesianischen Arbeitsfeldes in Deutschland kennenlernen möchte. So ist diese Außerordentliche Visitation eine ganz besondere Zeit der Animation, und zugleich auch eine Zeit der brüderlichen Begegnung, des Erlebens der Schönheit unserer salesianischen Berufung, der Freude über das bisher Erreichte und – mit Blick auf die Zukunft – des Hinhörens auf die „Zeichen der Zeit“, um mit unserer pastoralen Arbeit den Erwartungen der Menschen unserer Zeit gerecht werden zu können. Nicht zuletzt ist diese Außerordentliche Visitation eine besondere Festzeit für die ganze Don Bosco Familie. Mit diesem Gruß an Euch alle spricht also der Generalobere zu Euch, der sich mit den Salesianern, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der ganzen Don Bosco-Familie in Deutschland eng verbunden fühlt.
Es liegt nicht in meiner Absicht, lange Reden zu halten. Aber bei dieser Gelegenheit, die für diese Provinz den Beginn einer doch etwas besonderen Zeit darstellt, möchte ich Euch dennoch einige Gedanken vorlegen, die nützlich sein können. Das möchte ich in fünf Punkten tun.

1. Die Visitation als ein Geschenk, eine Gabe
Die Außerordentliche Visitation ist mehr als ein einfaches Geschehen, das man pflichtgemäß zu absolvieren hat. Ihre eigentliche Bedeutung liegt viel tiefer, sie ist nämlich die deutliche Aufforderung, das salesianische Charisma an die Anforderungen der heutigen Gesellschaft anzupassen und es von dort her genauer zu verstehen.
Hier scheint mir der Hinweis wichtig, dass die Außerordentliche Visitation alle zeitlichen Dimensionen einbezieht: Es geht nicht darum, nur die Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen, obwohl natürlich auch die Vergangenheit dazu gehört. Das Vergangene soll und muss einer Analyse unterzogen und daraus Konsequenzen gezogen werden, aber dabei dürfen wir nicht stehen bleiben. Die Vergangenheit ist von daher gesehen der Ausgangspunkt für die kritische Überprüfung der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft. Das ist das eigentlich Wichtige! Die Aufgabe der Bestandsaufnahme, die in den nächsten Monaten vor uns liegt, soll uns als optimale Möglichkeit für die genaue Analyse der letzten Jahre dienen, aber mehr noch unseren Blick für neue Perspektiven öffnen, die sich aus den „neuen Zeiten“ ergeben.

Welche Perspektiven sind damit gemeint?
Zunächst fordert uns die Außerordentliche Visitation auf, die Gesellschaft genauer kennenzulernen, in der wir leben und die einem ständigen Wandel unterliegt; die Globalisierung, mit deren Konsequenzen wir uns immer wieder auseinandersetzen müssen, ist für diesen Wandel ein sehr konkreter Beweis.
Ein weiterer Faktor ist unsere heutige Kultur. Man spricht immer wieder von „kultureller Revolution“, die sich in ganz Europa vollzieht. So möchte diese Visitation einen Beitrag zum besseren und genaueren Verständnis dieser Kultur darstellen, und damit auch der Jugendkultur. Dabei geht es nicht nur darum, die Probleme und Nöte der jungen Menschen zu erfassen, sondern auch um das Erkennen ihrer aktuellen Erwartungen und um das Entdecken neuer Möglichkeiten und Gelegenheiten.
Die Außerordentliche Visitation lädt uns drittens ein, über unsere Qualität nachzudenken, und zwar über unsere persönliche Qualität wie über unsere Qualität als Gemeinschaft. Qualität, Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle – das sind heute in der Wirtschaft und in der Arbeitswelt Themen von zentraler Bedeutung. Bei der ständig wachsenden Konkurrenz kann überall nur die Qualität den Erfolg garantieren. Übrigens gibt es eine ganz enge Verbindung zwischen Qualität und Heiligkeit. Ein Heiliger ist jemand, der unbedingt und in allem auf Qualität setzt: auf die Qualität seines Herzens, seines Lebens, der Pastoral, seiner Kontakte mit anderen usw. Wenn wir uns Don Bosco anschauen, dann fällt uns auf, dass er nicht „irgendein Heiliger“ sein wollte, sondern sozusagen ein Qualitäts-Heiliger. Diese seine Heiligkeit fiel zu seiner Zeit auf und wurde hoch geschätzt, und das gilt auch für unsere Zeit. Seine spezielle, seine „hochqualifizierte“ Heiligkeit ist deshalb nicht in der Geschichte untergegangen, verschwunden und in Vergessenheit geraten.
Heute beruft Gott UNS dazu, die Heiligkeit Don Boscos zu leben und in unsere Zeit hineinzutragen. Von daher ist unser Leben und Wirken nicht einfach nur wichtig, sondern durch nichts zu ersetzen! Merken wir uns, es macht Sinn, zur „Mannschaft Don Boscos“ zu gehören, damit er – Don Bosco – durch uns in der heutigen Welt lebendig wird und wirksam. Die Welt heute, die jungen Menschen heute, die heutigen Familien brauchen uns wirklich sehr!

2. Die Welt ruft nach uns
Die heutigen Zeiten sind nicht leicht. Wir leben in einer Zeit starker gesellschaftlicher Spannungen. Aber denken wir daran, die Zeit, die Geschichte war nie entweder extrem gut oder extrem schlecht. Es gab immer eine Mischung von gut und schlecht, von Heiligkeit und Sünde. Es gab nie eine gerade Linie in einer Richtung, sondern immer eine Sinuskurve mit Tiefen und Höhen. Und genau das ist auch die heutige Situation.

Wie gehen wir an unsere immer stärker globalisierte Zeit heran, wie gehen wir mit ihr um?
Der Papst Johannes Paul II. sagte dazu in einem Interview:
„…In Bezug auf die Globalisierung bemerken wir einen gewissen Fatalismus, als ob die darin liegende Dynamik von anonymen und unpersönlichen Kräften und von Strukturen ausgehen würde, die sich dem menschlichen Wollen entziehen. (…) Ungeachtet einiger ihrer strukturellen Dimensionen, die nicht abgestritten, die aber auch nicht verabsolutiert werden dürfen, ist die Globalisierung an sich weder gut noch schlecht. Sie wird zu dem, was die Menschen daraus machen“ .
Und Papst Benedikt XVI. in seiner letzten Enzyklika: “Wir dürfen uns nicht als ihre Opfer sehen, sondern als ihre Protagonisten, und dabei mit Vernunft vorgehen, die von der Liebe und von der Wahrheit geleitet wird. Sich ihr einfach blind entgegen zu stellen wäre falsch, ein Vorurteil und würde schließlich dazu führen, dass man die positiven Aspekte eines Prozesses ignoriert, mit dem Risiko, dass man eine gute Gelegenheit verpasst, sich die vielen positiven Möglichkeiten der Globalisierung zunutze zu machen.“
Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns dieser Situation bewusst sind, damit wir unsere Rolle in der Gesellschaft von heute klar sehen. Wie es der Papst uns sagt, dürfen wir uns nicht als Opfer unserer Zeit sehen. Wir dürfen angesichts des Wandels keine Komplexe bekommen, sondern sollen uns immer mehr als Aktivisten verstehen – und dabei immer mit Vernunft vorgehen, die von Liebe und Wahrheit geleitet wird. Aus dieser Einsicht entspringt das Vorgehen der Kongregation, wenn sie schwierige Veränderungen in den Strukturen vollzieht, um nicht in der Geschichte zu erstarren und in der Vergangenheit stecken zu bleiben. Wenn wir aus dieser Sichtweise die strukturellen Veränderungen in Eurer Provinz betrachten, dann sehen wir Eure Beschlüsse als eine Verwirklichung des prophetischen Wortes des Papstes.

3. Unser größtes Geschenk an die heutige Welt ist die Heiligkeit
Eine der größten Gaben, die Gott uns geschenkt und in unsere Herzen gesenkt hat, ist die Gabe der Heiligkeit. Man kann kein guter Salesianer sein, wenn man nicht heilig ist. Wenn sich die Welt heute irgendetwas von uns erwartet, dann ist das vor allem unsere Heiligkeit, und zwar Heiligkeit im Stil Don Boscos. Die salesianische Heiligkeit ist eine positiv eingestellte Heiligkeit, die der Welt und ihren vielfältigen Problemen offen gegenüber steht und bereit ist, aus ihren vier Wänden herauszukommen, um sich den Anforderungen unserer Zeit zu stellen. Sie ist eine Heiligkeit, die keine Angst vor den Problemen der Jugend hat und nicht vor ihnen davonläuft; im Gegenteil, sie sucht diese Probleme sogar, nimmt sie in Angriff und sucht nach Möglichkeiten, wie sie zu lösen sind. Sie ist eine Heiligkeit, die nicht nur im Vergangenen lebt und die Tradition als einzigen Bezugspunkt für ihre Treue zum Charisma kennt. Die Heiligkeit Don Boscos ist in allen Zeiten offen für die Gesellschaft, bereit, deren Wandel zu begleiten, um immer aktuell und frisch zu bleiben. Die Heiligkeit Don Boscos ist genauso, wie es das Hohelied der Liebe des hl. Paulus (1 Kor 13) beschreibt: anziehend und ermutigend – auch wenn das nicht immer leicht ist. Gerade diese Heiligkeit – offen, ohne Komplexe, kreativ und lächelnd – ist das größte Geschenk, dass wir den jungen Menschen heute geben können.

Wie können wir diese Heiligkeit hüten?
Wir als Salesianer sind aufgerufen, die Welt durch die “Heiligkeit des Herzens” qualitativ zu verbessern Ein großartiges Geschenk an die Welt ist das Präventivsystem, in dem ja Liebe und Heiligkeit verkörpert sind, und dieses System ist die Möglichkeit, die Chance, an der Verbesserung der Welt mitzuarbeiten. Wir haben oft Angst, dass unsere Heiligkeit durch die verschiedenen Gefahren, die von der Welt ausgehen, angesteckt und vergiftet werden könnte. Und deshalb kann es uns passieren, dass wir sie nur innerhalb unserer Gemeinschaften bewahren und pflegen, eben dort, wo sie mit der Welt nicht in Berührung kommt. Wenn so etwas bei uns vorkäme, dann bestünde die Gefahr, dass unsere Berufung ihren eigentlichen Sinn verlöre. Wir müssen die Heiligkeit unseres Lebens der Welt um uns herum geben und zur Verfügung stellen: den jungen Menschen, die in ihrem Leben keinen Sinn sehen oder ihn verloren haben; oder auch den Eltern, die ratlos sind angesichts der Erziehungsprobleme mit ihren Kindern. Hier liegt der Sinn unseres Ordenslebens.

Was bedeutet das für unsere Pastoral?
Der Gute Hirte passt gut auf, was mit seiner Herde geschieht. Auch wir, als Hirten der jungen Generation, müssen genau auf das achten, was um uns herum geschieht. Andernfalls liefe unsere Pastoral Gefahr, sich in leeren und hohlen Phrasen zu erschöpfen, die stets aufs Neue wiederholt werden und doch keinen Sinn haben. Die Pastoral, die es versteht, an die Herzen zu rühren, ist da anspruchsvoller, denn sie veranlasst die Zuhörer zu einer Reaktion. Ein Monolog braucht nur Worte, der Dialog hingegen braucht auch das Herz... Wir können uns nur wünschen, dass diese Visitation zu einem Dialog gelingt, einem Dialog von uns untereinander, mit unserer Kultur und mit den neuen Erwartungen. Und es ist zu wünschen, dass sie eine wenigstens kleine Stufe für unsere Heiligkeit wird…

4. Berufen, eine Familie zu bilden
Gott beruft uns dazu, der Welt von heute Seine Liebe zu bringen. Wir tun dies, indem wir unsere salesianische Berufung leben, für die wir uns frei entschieden und die wir angenommen haben. Diese Außerordentliche Visitation schenkt uns auch die Gelegenheit, uns dieser erstaunlichen und besonderen Berufung, die in jedem Teil der Don Bosco-Familie zu finden ist, bewusst zu werden. Wir alle zusammen bilden die große Don Bosco-Familie, und wir alle leisten unseren Beitrag zum Wohl der Welt. Gott beruft uns nicht nur, um die Kirche und die heutige Gesellschaft mit neuen Energien, mit Optimismus und Hoffnung zu bereichern, sondern er bereichert ebenso auch uns mit den erstaunlichen Gaben der einzelnen. Schauen wir doch ein wenig um uns, dann merken wir, wie reich unsere Familie ist: reich an persönlichen Begabungen, an wichtigen Erfahrungen, an Willen zur Zusammenarbeit, um die “Zeichen unserer Zeit” immer besser und genauer entdecken zu können; sie ist reich an Strukturen, Werken und Gemeinschaften, an jungen Menschen und Familien, an Mitbürgern und vielen anderen Gaben. Wir müssen also alles nur Mögliche tun, um dieses Gut zu handhaben und zu verwalten, zu unserem Wohl und zum Wohl unserer Mitmenschen.

5. Unsere Antwort ist die neue Evangelisierung
Als letzten Punkt möchte ich unseren Einsatz für die neue Evangelisierung ansprechen. Ob die Evangelisierung nun unbedingt „neu” ist, das ist zweitrangig. Das Neue besteht ja darin, dass unsere Welt “neu” ist, und dem muss auch unser pastorales Handeln und Vorgehen entsprechen. Aus diesem Imperativ entsteht unser Bemühen um die Aktualisierung unserer Sendung, die Notwendigkeit der Erneuerung und Anpassung, unser Auftrag, nach neuen, guten Lösungen zu suchen. Unsere Kongregation zeigt dies durch die Kapitel auf Provinz- und Weltebene, bei denen ja diese Suche ganz konkret abläuft; das zeigt uns auch das reiche Lehramt der Kongregation, in dem der Generalobere uns durch seine Briefe und durch seine Hinweise zur Vorgehensweise anleitet. Unser letztes Generalkapitel ruft uns ins Gedächtnis: Wir sind Salesianer Don Boscos, um gegen die neuen Grenzen unserer immer mehr globalisierten Gesellschaft anzugehen und zu helfen, die neuen Formen von Armut zu bekämpfen. Damit wir das schaffen können, müssen wir wieder von Don Bosco ausgehen und ihn in die Welt von heute übertragen. Die Notwendigkeit der Evangelisierung und des Zusammenrufens fordern von uns mehr denn je ein klares und überzeugendes Zeugnis. Dieses mit der Erneuerung und Aktualisierung unserer Sendung verbundene Bemühen findet ein deutliches Echo in der Vorbereitung auf die Zweihundertjahrfeier der Geburt Don Boscos. In seinem Leitgedanken für 2010 erinnert uns der Generalobere: „Die Evangelisierung der Jugend muss von ihren konkreten Lebenssituationen ausgehen und dabei ihrer Kultur besondere Aufmerksamkeit schenken, die deutlich gekennzeichnet ist von Werten wie Subjektivismus und Selbstbezogenheit, die sie veranlassen, sich mit Gleichaltrigen zusammen zu tun und sich von der Welt der Erwachsenen zu trennen“. Aber nicht nur dies. An anderer Stelle sagt er: „Um die Bedürfnisse der Evangelisierung aufzugreifen und unsere Jugendpastoral neu zu überdenken ist es notwendig, unsere Denkweisen umzustellen, unsere Strukturen zu ändern und Prozesse für einen Wechsel in Gang zu setzen“.
Liebe Mitbrüder, Ihr seid bereits dabei, diesen ganzen Prozess bei Euch in Deutschland durchzuführen. Umdenken heißt nichts anderes als nach positiven Lösungen unter Berücksichtigung der neuen Situation suchen. Die Umstrukturierung Eurer Werke hier, die vor einigen Jahren erfolgte, ist Frucht eines intensiven Umdenkens und ein Zeichen Eurer Verantwortung und Offenheit für die neuen Zeiten. Das ist auch ein Zeichen für Eure Offenheit für das Wirken des Hl. Geistes, zugleich ein Zeichen dafür, dass Ihr Euch Eurer Verantwortung vor der Geschichte bewusst seid. Das in Gang Setzen des Wandels bedarf schließlich unserer ständigen Umkehr. Das beginnt bei der Art und Weise, Situationen zu erkennen und einzuschätzen, und geht Hand in Hand mit unserer Sichtweise der Rolle unserer Laienmitarbeiter und mit dem Schaffen neuer Räume für die Begegnung mit der Jugend. So wird diese Außerordentliche Visitation, die erste seit der Zusammenlegung der beiden deutschen Provinzen, zu einem wichtigen geschichtlichen Ereignis.

Liebe Mitbrüder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
dass ich als Visitator zu Euch komme, ist für mich eine totale Überraschung. Ich hatte überhaupt nicht vor, jetzt hier zu sein. Aber ich komme hier dem Wunsch des Generaloberen nach. Dieser Auftrag erfüllt mich zugleich mit Demut – und mit Begeisterung. Ich denke, dass diese Demut durchaus angebracht ist, denn ich muss mich vor die salesianische Geschichte in Deutschland stellen, die so reich und positiv ist; dessen bin ich mir voll und ganz bewusst.
Andererseits bin ich begeistert von der Schönheit und Aktualität des salesianischen Charismas in Deutschland. Ich bin überzeugt davon, dass wir während dieser Visitation auch viele Gelegenheiten finden werden, diese unsere Begeisterung zu entdecken und vor allem zu stärken.
Zum Schluss möchte ich betonen, dass es mich sehr freut, bei Euch zu sein und mit Euch zusammen diese Bestandsaufnahme vornehmen zu können. Ich empfinde das vor allem als eine große Ehre.
Die salesianische Situation in Deutschland ist mir nicht unbekannt, und ich fühle mich mit Euch sehr verbunden. Ich habe die Zusammenarbeit mit vielen von Euch und mit etlichen Eurer Werke in bester Erinnerung. Ich denke, wir werden bei unserem Zusammensein Gelegenheiten finden, darüber zu sprechen. Zudem begann mein Priesterleben hier in Deutschland, denn hier habe ich eine meiner ersten hl. Messen gefeiert.
Ich möchte Euch bitten, mir bei dem, was vor mir liegt, zu helfen. Von meiner Seite aus verspreche ich Euch, Euch bei allem zu helfen, was vor Euch liegt. Ich stehe Euch voll und ganz zur Verfügung und versichere Euch meine Offenheit und Nähe. So wünsche ich Euch – uns allen – „Gute Visitation“.

17.08.2010

P. Tadeusz Rozmus SDB

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