Benin: Kochen für den Papst
Junge Afrikanerinnen bereiten Benedikt XVI. auf Besuch in Benin das Essen zu und bedienen ihn mitsamt seinem Gefolge bei Tisch. Es sind Mädchen mit einer schweren Lebensgeschichte, die eines Tages das Glück hatten, bei den Don Bosco Schwestern in Cotonou zu landen. Die Schwestern betreiben ein Ausbildungsrestaurant für die Mädchen, dort lernen sie kochen, servieren und – vor allem – Teamarbeit. Gudrun Sailer hat sie besucht.
In weißer Kochuniform mit Mütze stehen sie in der kleinen Küche, Seite an Seite, schnippeln Schnittlauch und sind insgeheim ziemlich nervös. Für sie ist es ein unerhörter Traum, der in Erfüllung geht: Drei Tage lang dürfen sie für das leibliche Wohl Papst Benedikts und seines Gefolges sorgen. Rund ein Dutzend Mädchen um die 18 waren ziemlich fassungslos, als ihr Chef ihnen das mitteilte. „Da waren sie richtig glücklich“, erinnert sich Giuseppe D‘Almazzo, Chefkoch aus Norditalien.
„Der Vatikan hat unser Restaurant ausgesucht, um den Papst zu bekochen, weil es eine Lehrküche ist für benachteiligte Mädchen. Wir sind ein Projekt der Salesianerinnen Don Boscos, die Mädchen waren vorher bei den Schwestern in Obhut und sind von ihnen geschickt. Wir sind aber sicher auch einfach ein gutes Restaurant. Wir machen ausschließlich italienische Küche, aber mit lokalen Zutaten, soweit es geht. Und es ist auch ein großes soziales Projekt.“
Mehr Informationen hier.
(www.radiovaticana.org, 18.11.2011)
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