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„Come to Bosco“ – eine phantastische Erfahrung

Veröffentlicht am: 01. September 2009
„Come to Bosco“ – eine phantastische Erfahrung

Am 22. Juni 2009 begann mit dem Aufbau des ersten Zeltes auf dem erneuerten Zeltplatz am Colle Don Bosco die große Begegnung zwischen Don Bosco und der deutschsprachigen Jugend anlässlich des Jubiläumsjahres 2009.
5.678.342 Nudeln, 3014 Arbeitsstunden freiwilliger Helfer, 22 Gruppen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum, 650 TeilnehmerInnen bei 3300 Übernachtungen Jugendlicher und deren BegleiterInnen – dies sind nur einige Zahlen, die durch viele Erlebnisse, Geschichten und Begegnungen ergänzt werden können. Große Begeisterung zeigte sich nicht nur auf den Fahrten zu den Wirkungsstätten des heiligen Johannes Bosco, sondern genauso im schwermütigen Abschied vom Colle, dem Zeltplatz und vom Übernachtungshaus Casa Zatti. Das nicht ohne Grund: So begegneten die Jugendlichen auf Führungen in Turin, Chieri, Castelnuovo und am Geburtstort Becchi dem Leben und der Spiritualität des Heiligen.
Sie vertieften die Gemeinschaft untereinander in umfangreichen Freizeitaktivitäten. Gleichzeitig kamen sie in Kontakt mit anderen Gruppen und Jugendlichen anderer Länder. Sie feierten die Freude am Leben, die Don Bosco so wichtig war, in vielen Festen und Spielen. Dies alles war sicher nicht zuletzt dadurch möglich, dass mit einem äußerst fähigen und engagierten Team von Ehrenamtlichen, Salesianern und unserer Sr. Birgit Baier wichtige Unterstützung für die Gruppen angeboten wurde, welche diese gerne in Gesprächen, geführten Ausflügen und in einer Vielzahl an alltäglichen Hilfen wahrnahmen.
Besonders in Erinnerung blieb vielen die große Party mit über 200 Jugendlichen (aus Großengstingen, Ottobeuren, Berlin, Sannerz, Würzburg, Nürnberg und der italienischen Mission in Mainz), den 30 Vornovizen, vielen salesianischen Mitbrüdern am Colle, Provinzial P. Josef Grünner und dem Direktor vom Colle, Don Luigi Basset. Faszinierende Showeinlagen der Gruppen, viele mitreißende Tänze, Musik und gute Stimmung sorgten für einen unvergesslichen Abend, an dessen Höhepunkt mit einer sehr beeindruckenden Feuermeditation vor dem Tempio nochmals an Don Bosco erinnert wurde, der uns hier anlässlich des Doppeljubiläums (75 und 150) zusammenkommen ließ. Der salesianische Traum der Verbindung von christlicher Spiritualität mit der Leichtigkeit des Spiels wurde an diesem Abend spürbar und zum Symbol für „Come-to-Bosco“. Begeistert von den Eindrücken überreichte P. Josef Grünner als Provinzial der deutschen Provinz den salesianischen Mitbrüdern des Hauses am Colle einen Wandteppich, der in der Gemeinschaft großen Anklang fand.
Trotz anfänglicher Herausforderungen für manche Gruppen (Navigationssysteme, die die richtige Adresse falschen Orten zugeordnet haben – eingeschlossene Schlüssel im Auto – rauchende Motoren – Selbsterfahrung mit hügeligem Gelände in Verbindung mit Inlinern und so fort) entwickelte sich „Come-to-Bosco“ für alle Teilnehmer zu einem Ort der Begegnung mit sich und anderen, zu einer Vertiefung der Glaubensbeziehung und zu einem Ort, der Impulse für die eigene Lebensplanung gab. Don Fabio Attard, der Jugendpastoralbeauftragte der Ordensgemeinschaft forderte bei einer Gute-Nacht-Ansprache die Jugendlichen auf, „Zeugen für das Leben im Geiste Don Boscos“ zu sein.
Ob „Wumms, die Kulle“ oder die selbst gemachte Lagerpizza, ob die Begeisterung eines arbeitslosen Jugendlichen über das Werk Don Boscos, was ihm heute nochmals die Möglichkeit gibt, seinem Leben eine neue Chance zu geben oder das äußerst stimmungsvolle Fußballturnier der Ottobeurer Ministranten gegen die Vornovizen, ob das Stadtspiel in Turin oder der Zirkus Bosco am Abschlussabend des Zeltlagers – dies alles hat dazu beigetragen, dass die Jugendlichen in diesen Tagen und Wochen die wahren Zeugen des Lebens im Geist Don Boscos waren. Sowohl von Mitbrüdern vor Ort, als auch von Jugendlichen anderer Nationen bis zu den Passanten in der Fußgängerzone – immer wieder wurde wahrgenommen, dass hier Jugendliche froh und entdeckungsfreudig unterwegs sind und vor allem Spaß und Freude haben.
“Come, come, come to Bosco – Come, come, come to Bosco – Come, come, come to Bosco…”: Viele weitere Eindrücke, Erfahrungsberichte, Bilder etc. stehen auch weiter auf der Homepage www.come-to-bosco.eu.

(sk/sh/hm)

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