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DER GIRLS’ DAY UND BOYS’ DAY AM 23.APRIL 2009: MÄDCHEN FÜR NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNISCHE UND JUNGEN FÜR SOZIALE BERUFE BEGEISTERN
Der Girls’ Day und Boys’ Day am 23.April 2009: Mädchen für naturwissenschaftlich-technische und Jungen für soziale Berufe begeistern
Der 1. Vorsitzende des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e.V., Br. Jean Paul Muller SDB, begrüßte ausdrücklich den bundesweiten Mädchen- und Jungenzukunftstag, der am 23. April 2009 stattfand. Das Ziel der Aktion war, mehr Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu interessieren. Darüber hinaus sollten aber auch Jungen für organisatorische, pflegerische und soziale Berufe begeistert werden. Damit sollte die gelebte Chancengleichheit greifbarer gemacht werden.
„Nicht nur Mädchen müssen sich mehr trauen, in Männerdomänen vorzustoßen. Auch Jungen und junge Männer werden gerade in sozialen Berufsbildern gebraucht, in denen sie bis heute stark unterrepräsentiert sind“, so erklärt der Salesianer-Bruder Jean-Paul Muller das wichtige Anliegen des Girls‘ und Boys‘ Day.
Der Vorsitzende des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik, dessen Mitglieder sich in ihrer alltäglichen anspruchsvollen Arbeit in fast allen Feldern der außerschulischen Jugend- und Behindertenhilfe engagieren, weiß, wovon er spricht: Gerade im Bereich der Jugendhilfe besteht ein akuter Mangel an männlichen Fachkräften, die als Identifikationspersonen gerade in der pädagogischen Arbeit mit Jungen unerlässlich sind. Hier muss das Gebot der Stunde sein, mit der gleichen Intensität wie bei Mädchen und jungen Frauen naturwissenschaftlich-technische Berufsbilder beworben werden, Jungen und jungen Männern Perspektiven aufzuzeigen, die insbesondere soziale Berufsbilder für sie interessant und attraktiv machen. Und dazu gehört letztlich auch – vollkommen geschlechterunabhängig – eine gute leistungsgerechte Bezahlung, für die sich der BHP seit langem stark macht und in engem Kontakt mit Politik und Gewerkschaften steht.
(km)