Die Domstadt von der Schokoladenseite
Pünktlich Freitag Nachmittag nach Schul- und Arbeitsende konnte die Wohngruppe Magone des Jugendhilfezentrums Don Bosco Sannerz ihre lang geplante Fahrt nach Köln starten. Zwei Kleinbusse standen startklar bereit, ebenso wie die Jungendlichen mit ihrem Gepäck und den obligatorischen Stöpseln im Ohr. Die Betreuer Hanne Röhrich, Andreas Bickert und Clarissa Deuker haben im Vorfeld mit den Jugendlichen ein volles Programm geplant. Für das besondere Highlight, ein Besuch im Phantasialand, hatten die Jugendlichen seit Monaten etwas vom Taschengeld gespart.
Köln zu erreichen ist einfach, doch bis die Gruppe am Gästehaus St. Georg der Pfadfinder angekommen war, hatten sie eine längere Irrfahrt durch die Stadt hinter sich. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.
Am nächsten Tag wurde erstmal der Glockenturm des beeindruckenden Kölner Domes bestiegen, dessen Aussicht atemberaubend ist. In der Fußgängerzone wurde die Gelegenheit zum Shoppen genutzt. Dann stand eine Stadtrundfahrt der besonderen Art mit dem Schiff auf dem Rhein auf dem Programm. Sven, Robin, Kürsad, Fatih, Denny, Eric, Jan, Benjamin und Mateusz genossen die Atmosphäre und Vielfalt der Stadt und ihrer Bewohner.
Im Phantasialand konnten sich die Jungs richtig austoben und tauchten „Deep in Africa“, Mexico oder Chinatown oder auch in die Zukunftswelten „Mystery“ und „Fantasy“ ein, jeder nach seinem Geschmack.
Am nächsten Tag wurde das Kölner Schokoladenmuseum besichtigt. Vom Kakaoanbau bis zur fertigen Schokolade, von den Ursprüngen in Amerika bis zum Industrieprodukt macht das Schokoladenmuseum Köln alle Aspekte eines der weltweit beliebtesten Lebens- und Genussmittel erlebbar. „Das war interessant“, meint Robin, „aber lieber ist mir schon, die Schokolade zu essen.“ Statt für Schokolade entschied sich die Gruppe zu einem Abschlussessen beim Chinesen á la carte.
„Eine coole Fahrt und endlich mal Stadtluft,“ meint Benny. Hanne Röhrich und ihr Team resümierten positiv: „Das hat der Gruppe und uns gut getan, man lernt ganz neue Seiten voneinander.“ Andreas Bickert bestätigt dies, denn vor allem gab es auch mal etwas Zeit, in entspannter Atmosphäre über vieles zu reden.
Regina Kriegsmann
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