Die Generaloberin besucht die deutsche Provinz
Auf Einladung von Sr. Petra Egeling, Provinzoberin der deutschen Don Bosco Schwestern, kam die Generaloberin Sr. Yvonne Reungoat nach Deutschland, um die Mitschwestern, ihr Leben und Wirken in der Provinz kennenzulernen.
Für diesen Kurzbesuch wurde eine Reiseroute gewählt, die die Generaloberin in alle drei Regionen führte, in denen die Schwestern tätig sind. Am 11. März landete sie spätabends in Düsseldorf, wo sie von Sr. Petra Egeling und der Oberin der Essener Gemeinschaft, Sr. Marianne Schmidt, herzlich empfangen wurde.
Den Freitag verbrachte sie in Essen-Borbeck. Neben einem Besuch in der Missionsprokur bei Sr. Birgit Baier hatte sie Gelegenheit, den Kindern und Mitarbeiterinnen in der Kindertagesstätte „Don Bosco“ zu begegnen. In ihrer Konferenz betonte sie die Wichtigkeit des salesianischen Charismas, um dadurch in die Gesellschaft hinein zu wirken Die Schwestern sollen ein zukunftsfähiges Projekt dazu entwickeln. Am Abend waren dann die Salesianer Don Boscos vom Johannesstift sowie Vertreterinnen und Vertreter der Don-Bosco-Familie zur Vesper und zum anschließenden Abendessen eingeladen. Die Madre – wie sie von den Schwestern angesprochen wird – schloss den Abend mit der traditionellen Gute-Nacht-Ansprache, in der sie noch einmal auf das salesianische Charisma einging. Sie dankte den einzelnen „Familienmitgliedern“ für ihren jeweils spezifischen Beitrag zum Charisma.
Am Samstag fuhr sie mit Sr. Petra nach Magdeburg. Erste Station dort war die neue Gemeinschaft im Stadtteil Olvenstedt. Nach dem Mittagessen mit den Schwestern beider Magdeburger Gemeinschaften, hatten die Schwestern Gelegenheit, mit Madre Yvonne ins Gespräch zu kommen. Am Nachmittag traf sie sich zu einem Austausch mit dem Diözesanbischof von Magdeburg Dr. Gerhard Feige.
Sr. Lydia Kaps, die Leiterin des „Kinder- und Jugendzentrums Don Bosco“ hatte für den Abend zu einer Begegnung mit dem „Don-Bosco-Netzwerk“ eingeladen. Dazu gehörten Vertreter der kirchlichen Seite (Bistum als Träger der Einrichtung und Pfarrei St. Johannes Bosco als Vermieter der Räume) sowie Vertreter/innen von Einrichtungen und Arbeitsstellen auf Landes- und Stadtebene wie Jugendzentren, Sportverbände, Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe, Elterninitiative „Maria Mazzarello“ u.a., die mit dem Don-Bosco-Zentrum zusammenarbeiten zum Wohle der Kinder, Jugendlichen und Familien. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Ehemalige des Jugendzentrums waren gekommen. Sie alle gaben durch ihren Beitrag ein Zeugnis von 18 lebendigen Jahren mit den Don-Bosco-Schwestern in Magdeburg. Madre Yvonne war beeindruckt und dankte allen, die den Schwestern in den vergangenen Jahren ihr Vertrauen geschenkt hatten. Sie sagte, dass die Arbeit dieses Netzwerkes ohne ein weites Herz für die Jugend nicht möglich wäre.
Am Sonntag machten sich die Madre, Sr. Petra und Sr. Katharina auf den Weg nach München. Dort war am Nachmittag ein Treffen mit den Münchener Schwestern und mit denen der umliegenden Gemeinschaften (Augsburg, Benediktbeuern, Eschelbach und Kelheim). Auch mit einigen Bewohnerinnen des Jugendwohnheims Ermelinda kam die Generaloberin in Kontakt.
Die Madre freute sich über die Lebendigkeit der Schwestern und motivierte zugleich, weiterhin mit Mut und Eifer für die Jugendlichen da zu sein, wie unsere Gründer es uns vorgelebt haben. Aber ebenso wichtig sei es, stets im intensiven Gespräch mit Gott zu bleiben.
Für den Montag stand die vorletzte Etappe des Kurzbesuchs in Deutschland auf dem Programm, die Begegnung mit den Schwestern in Rottenbuch.
Dort wurde die Madre von einigen Kindergartenkindern und der Hausgemeinschaft herzlich begrüßt. Fast die Hälfte der deutschen Don-Bosco-Schwestern lebt in dieser „neuen“ Gemeinschaft, die sich seit der Schließung des "Heim Maria Auxilium" verdoppelt hat. Viele nutzten die Gelegenheit, mit Madre Yvonne ins Gespräch zu kommen.
Die letzten Stunden ihres Besuches gehörten der Begegnung mit den Provinzrätinnen, um mit ihnen die Eindrücke der vergangenen Tage zu besprechen und einen Blick auf die Zukunft der deutschen Provinz zu richten. Am Abend flog Madre Yvonne nach Rom zurück – mit vielen Eindrücken aus unserer Provinz und dem Wissen darum, dass das salesianische Charisma im Westen, Osten und Süden Deutschlands lebendig ist.
(Sr. Birgit Baier und Sr. Sofia Stuhlfelner)
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