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Die Stadt hilft dem Don-Bosco-Zentrum Regensburg: 82.700 Euro pro Jahr sichern auf Dauer die Integration von Jugendlichen

Veröffentlicht am: 10. März 2008
Die Stadt hilft dem Don-Bosco-Zentrum Regensburg: 82.700 Euro pro Jahr sichern auf Dauer die Integration von Jugendlichen

Bürgermeister Gerhard Weber war am 18. Februar 2008 ein gern gesehener Gast im Don Bosco Zentrum in der Hans-Sachs-Straße 4. Denn er brachte dem Leiter, P. Günther Wendel, die Nachricht, dass der integrative Jugendtreffpunkt auf Dauer gesichert ist. „Wir dürfen Ihnen mitteilen, dass der Jugendhilfeausschuss der Stadt einstimmig beschlossen hat, eineinhalb Stellen mit jährlich 82.700 Euro zu fördern“ sagte Bürgermeister Weber. Die Einrichtung war durch den Wegfall der Zuschüsse für berufsbezogene Jugendhilfe zum Ende des Jahres ernsthaft gefährdet. Damit kann auch in Zukunft der Jugendtreff abgesichert werden. „Ich bin optimistisch. Die Signale sind eindeutig!“, so P. Wendel.
Die Stadt verfügt über mehrere kommunale Jugendzentren in der Stadt, aber keines im Stadtwesten. Das 1923 gegründete katholische Don Bosco Zentrum ist die einzige Einrichtung dieser Art im Stadtwesten. Täglich suchen 50 bis 70 Jugendliche den Treffpunkt auf, davon sind 50 Prozent Deutsche. Durch die Nähe zur Clermont-Ferrand-Hauptschule und zu den Neubaugebieten an der Boessner-Straße leistet das Don-Bosco-Zentrum seinen Beitrag zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Manchen Jugendlichen aus zerrütteten Verhältnissen ersetzt die Einrichtung sogar die Familie. Das Don Bosco Zentrum könne das leisten, weil hier eine Ordensgemeinschaft dahinter steht, so P. Wendel.
(Mittelbayerische Zeitung vom 19. Februar 2008)

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