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Don Bosco Fest in Dietldorf

Veröffentlicht am: 09. Februar 2012
Don Bosco Fest in Dietldorf

Dietldorf, 29.1.2012 - Seit 21 Jahren hat das Don Bosco-Fest seinen festen Platz in der Pfarrgemeinde St. Pankratius zu Dietldorf. Die hl. Messe zu diesem Anlass feierte Pfarrer Andrzej Slowik mit Pfarrangehörigen am Sonntag, den 29.01.2012.
Die Messfeier begann mit dem Don Bosco-Lied. In der Predigt erzählte P. Slowik über die Mutter Don Boscos, Margareta Bosco und stellte die Frage: „Gäbe es Don Bosco und die weltweit ca. 16.000 wirkenden Salesianer ohne die große Unterstützung seiner Mutter? Wer war seine Mutter?“
Mama Margaretha, geb. am 1. April 1788 im kleinen Ort Capriglio, nähe Turin/Italien war eine gutmütige, hilfsbereite und liebevolle Person, die mit ganzem Herzen Gott und den Menschen diente. Sie heiratete 1812 den verwitweten Francesco Bosco, der seinen Sohn Antonio aus erster Ehe mitbrachte. Aus der Ehe folgten weitere Söhne, Giuseppe und Giovanni. Der junge Familienvater starb nach bereits 5 Jahren Ehe im Jahr 1817 und Mama Margareta sorgte alleine für ihre Kinder und die Schwiegermutter. Mit ihrem Glauben an Gott und der Hilfe Mariens meisterte sie die schwierige Lebenszeit. So war es nicht verwunderlich, dass ihre Söhne, besonders ihr Sohn Giovanni, den starken Glauben und den guten Willen, Gutes zu tun, aufnahmen und weiterführten. Mit großer Liebe begleitete Mama Margareta Giovanni bis zum Priestertum im Jahre 1841 und gab ihm folgende Worte mit: "Giovanni, du hast das Gewand des Priesters angezogen. Ich habe alle Freude, die nur eine Mutter haben kann angesichts des Glücks ihres Kindes. Aber erinnere dich, dass es nicht das Gewand ist, das einem Stand Ehre macht, sondern die gelebte Tugend. Solltest du jemals an deiner Berufung zweifeln, entehre dieses Gewand nicht. Lege es sofort ab. Ich habe lieber einen armen Bauern zum Sohn als einen Priester, der seine Pflichten vernachlässigt." Doch ihr Sohn widmete sich den Ärmsten der Armen, den verlassenen Kindern und Jugendlichen. Mama Margareta folgte der Bitte ihres Sohnes, mit ihm in das erste Oratorium in Valdocco zu gehen. Hier war sie zehn Jahre lang als Erzieherin und fürsorgliche Mutter der Straßenkinder die wichtigste Mitarbeiterin und Mitbegründerin des salesianischen Ordens. Zeit ihres Lebens stellte sie Gott an erster Stelle. Auf dem Sterbebett sagte Mama Margareta ihren Sohn: "Sag unseren lieben Söhnen, dass ich für sie gearbeitet habe und sie liebe wie eine Mutter. Sie mögen sich meiner vor dem Herrn in ihren Gebeten erinnern." Als Mama Margareta 1856 in Turin starb, sagte Don Bosco seine Jugendlichen: "Sie war bestimmt eine Heilige!" Der Seligsprechungsprozess für "Mama Margareta" begann 1995 und Papst Benedikt XVI. erklärte, dass Mama Margaretas Heiligkeit offensichtlich ist.
Zum Ende der hl. Messe erhielten die Kinder einen Sticker mit dem Zitat Don Boscos: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“ Zur Erinnerung wurde noch ein Gruppenfoto vor dem Bildnis von Don Bosco gemacht.

(Werner Wieland)

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