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Don Bosco ist „simply the best“

Veröffentlicht am: 30. März 2011
Simply the best - Schüler tragen einzelne Buchstaben des Satzes in den Händen

Essen, März 2011 - Seit 35 Jahren gibt es am Don-Bosco-Gymnasium das Spiel ohne Grenzen. Die Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden dazu Mannschaften mit jeweils 10 Aktiven, die in verschiedenen Spielrunden gegeneinander antreten.
Jedes Jahr denkt sich ein aus älteren Schülern und Ehemaligen bestehendes Organisationsteam neue Spiele aus, die sie in eine Spielgeschichte einbinden.
Salesianer-Bruder Helmut Weckauf und Don-Bosco-Lehrer Georg Schrepper leiteten zum 15. Mal gemeinsam den bunten Spielnachmittag. Und so warfen die Organisatoren einen Blick zurück auf die schönsten Spiele – „The best of“.
Der Rückblick begann mit dem Jahr 2006. „Ja so warns die alten Rittersleut“ lautete damals das Motto. Ein Kletter- und Hindernisparcours musste durchlaufen und der Bergfried (Sprossenwand) erobert werden. Auf eine „Reise durch Europa“ ging es 1999. In Deutschland war gerade das Schumacher-Fieber ausgebrochen, der für Ferrari in der Formel 1 an den Start ging. Rote Flitzer starteten auch beim Spiel ohne Grenzen im Bobby-Car-Rennen. 2002 stand im Zeichen von „1150 Jahre Stift und Stadt Essen“. Zur Ruhrgebietsmetropole gehörten einmal die Fördertürme, in dessen Schatten der Straßenfußball blühte. Ballartisten wurden im dritten Spiel gesucht.
Jedes Team hat immer einen Joker - meistens der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin. Der Joker nimmt an einem Spiel teil und kann so zusätzliche Punkte holen. Als es 2008 in den „Wilden Westen“ ging, gab es ein besonderes Jokerspiel: „Das Duell am Marterpfahl“. Je zwei Joker sind mit einer Zauberschnur verbunden, zwischen ihnen steht der Marterpfahl (Volleyballständer am Mittelkreis) und bewaffnet mit drei Softbällen gilt es, sein Gegenüber möglichst oft abzuwerfen. Von der Tribüne aus feuerten die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer begeistert an.
Fun-Olympics lautete 2001 das Motto von Spiel ohne Grenzen. Beim Biathlon-Wettbewerb ging es als Team auf selbstgebauten Ski in die Loipe.
Das Abschlussspiel führte ins Milleniumsjahr 2000. Die Schüler glitten auf einer Weichbodenmatte durch das All – die Turnhalle.
Während der Spielrunden bereiteten die übrigen Klassenmitglieder mit ihren Eltern, Lehrern und Geschwistern die Sonderaufgabe vor. Es galt, einen Werbespot für das Don-Bosco-Gymnasium und die Salesianer zu entwickeln und szenisch darzustellen. Mit viel Phantasie, musikalischen, dichterischen und schauspielerischen Talenten erfüllten alle Klassen diese Sonderaufgabe - sehr zur Unterhaltung der über 400 Zuschauer. Don Bosco ist „simply the best“, so drückte es die Klasse 5 b in ihrer Darbietung aus.
Nach einem erlebnisreichen Nachmittag überreichten der „Spiel ohne Grenzen“-Gründer P. Bzdock, Schulleiter Lothar Hesse und Direktor Pater Weierstraß die Preisgutscheine an die Siegerklassen – je ein Klassenausflug führt zu einer Betriebsbesichtigung bei der EVAG, ins Ruhrmuseum, zum Erfahrungsfeld der Sinne und zur Hauptwache der Essener Feuerwehr. Mit einem Dank an das Vorbereitungsteam - Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 – 13, sowie Ehemalige - endete ein erlebnisreicher Nachmittag im Don-Bosco-Gymnasium.
(scr)

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