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Ein Apfelbäumchen als Zeichen für eine Zukunft der Kinder und Jugendlichen

Veröffentlicht am: 11. Mai 2009
Ein Apfelbäumchen als Zeichen für eine Zukunft der Kinder und Jugendlichen

Für die Kinder und Jugendlichen war es ein großes Ereignis, als sie am 29. April den jungen Apfelbaum im Gelände des Jugendhilfezentrums Pfaffendorf einpflanzen durften Auch der Dauerregen konnte daran nichts ändern.
Mit eifrigen Händen pflanzten sie den jungen Baum in den Boden, gaben Dünger und frische Erde dazu und zu guter Letzt noch einen Sprieß, an dem der Baum Halt und Ausrichtung bekommen sollte. Es war ein Fest der Freude für alle Mitarbeiter/innen der Einrichtung zusammen mit den Kindern und Jugendlichen.
Anlass für diese Baumpflanzaktion war die Einführung des neuen Gesamtleiters P. Harald Neuberger einige Wochen zuvor. Die Mitarbeiterschaft hat über die MAV, dem neuen Gesamtleiter diesen jungen Apfelbaum als Geschenk überreicht.
So wurde seine Pflanzung zu einem Fest, das die Bedeutsamkeit der Pädagogik Don Boscos in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Bereich der Erziehungshilfe unterstrich. So wie der junge Baum Licht und Pflege braucht, so ist es Aufgabe aller Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfeeinrichtung jegliches pädagogische Handeln in der Kraft der Liebe zu begründen bzw. aus dieser heraus zu wirken. Nur in einem Klima des Wohlwollens und vertretbarer Konsequenzen können erwünschte Entwicklungsschritte gelingen. Dieses Klima der „Familiarität“ nach entsteht, so Don Bosco, wenn alle Hauptberuflichen bereit sind, ihren Teil zu diesen Wachstumsbedingungen beizusteuern. Ein große Aufgabe, die täglich neu bestanden werden will.
Für diesen Wachstums- und Entwicklungsprozess wurde der junge Baum gepflanzt. Er soll alle im Jugendhilfezentrum immer wieder an diesen Veränderungsbedarf erinnern.
(hn)

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