Aktuelles
Sie befinden sich hier: HOME    AKTUELLES    „EINEN TRAUM ERFÜLLT!“: SCHULMEDIOTHEK DES ANTONIUSKOLLEGS MIT RALPH CASPERS FEIERLICH ERÖFFNET

„Einen Traum erfüllt!“: Schulmediothek des Antoniuskollegs mit Ralph Caspers feierlich eröffnet

Veröffentlicht am: 02. Juni 2009
„Einen Traum erfüllt!“: Schulmediothek des Antoniuskollegs mit Ralph Caspers feierlich eröffnet

In Anwesenheit zahlreicher Gäste wurde am Freitag, den 15. Mai 2009, die neue Schulmediothek des Antoniuskollegs (AK) feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Die 220 m2 umfassende Fläche ist in unterschiedliche Funktionsbereiche eingeteilt, in denen sich, neben einer Anzahl von Computern 6000 Medien, vorwiegend Bücher, befinden, deren Bestand laufend aufgestockt und modernisiert wird.

Ihrer Konzeption nach soll die Einrichtung Aufgaben erfüllen, die über diejenigen eines Selbstlernzentrums hinausgehen: Natürlich kann und soll hier eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten trainiert werden – zugleich aber bietet die Mediothek Platz, um während bzw. außerhalb des Unterrichts in Ruhe zu arbeiten, wobei das Personal berät und beim Umgang mit Medien hilft. Ferner erlaubt die Einrichtung Rückzugsmöglichkeiten in Pausen und Freistunden (z. B. mit dem Angebot von Unterhaltungsliteratur) und dient schließlich als Treffpunkt bzw. Begegnungsstätte für Schüler und Lehrer.
Besonderer Wert wurde auf die Ausgestaltung der Räume gelegt: Durch Ausstellungsflächen für Kunstobjekte aus dem Kunstunterricht und durch die Helligkeit und Farbgestaltung der Räume soll ein positiver Rahmen zum Lernen geschaffen werden, wie er von der modernen Lernforschung empfohlen wird.
Entstanden ist die Schulmediothek, die nunmehr die seit dem Jahr 2000 bestehende ersetzt, durch eine gemeinsame Anstrengung des Ordens der Salesianer sowie von Vertretern der Lehrer und Eltern, die die Räume im ehemaligen Internat renovierten. Schulleiter Gerhard Müller unterstrich die herausragende Bedeutung der Eltern bei Finanzierung, Renovierung und v. a. beim Unterhalt und Betrieb der Einrichtung. „Sie haben mir einen Traum erfüllt“, schwärmte er, als er sich an die Leiterin der Mediothek, Hildegard Reininghaus, wandte, um ihr stellvertretend für die 20 Mütter und ehemaligen Lehrerinnen des Personal-Teams (samt Ehemännern) zu danken. Ihr Einsatz sei ein Musterbeispiel ehrenamtlichen Handelns.
Katholischem Brauch folgend, hatte Pater Reinhard Helbing SDB, der Leiter der salesianischen Niederlassung Neunkirchen-Seelscheid, zuvor die Räume gesegnet und darauf verwiesen, welche Bedeutung der Ordensgründer Don Bosco dem Lesen für seine Pädagogik zumaß.
Als Begegnungsstätte besonderer Art erwies sich die Mediothek dann beim Auftritt des ehemaligen AK-Schülers Ralph Caspers (Abitur 1991): Der Buchautor und bekannte Moderator von WDR-Kindersendungen wurde von den Schülern und Schülerinnen der Klassen 5b und 6a begeistert empfangen. Humorvoll erinnerte er an seine Zeit am AK; besonders aufmerksam lauschten die großen und kleinen Gäste, als er anschaulich eine Episode erzählte, in der seine mittlerweile pensionierte Lateinlehrerin eine durchaus sympathische Rolle spielte. Die gemeinte Dame saß übrigens im Publikum und hörte amüsiert zu. Geduldig beantwortete Ralph Caspers dann die zahlreichen Fragen der Schüler nach seinem Werdegang, seinen Sendungen, seiner Freizeit und seiner eigenen Schulzeit und war schließlich umringt von den Kindern, die alle noch ein Autogramm haben wollten.
Unterdessen hatten die übrigen Gäste Gelegenheit, die neue Mediothek ‚in Aktion’ zu erleben: Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen demonstrierten den Einsatz der Medien, während die Damen des Teams Fragen beantworteten und die Gäste bewirteten.
Eindrucksvoll musikalisch gestaltet wurde die Feier durch Beiträge der Flötistinnen Larissa Keil (Abitur 2009) und Monika Stader sowie der Harfenistin Claudine Steinheuser (beide aus der 12. Jahrgangsstufe).

Renovierung oder Neubau – wie auch immer die bauliche Zukunft des Antoniuskollegs aussehen wird: Die Konzeption der Mediothek, das hohe Engagement ihres Personals und nicht zuletzt die Zufriedenheit der Besucherinnen und Besucher werden bleiben.
(wg)

zurück zur Übersicht