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Einführungskurs in die Jugendpastoral

Veröffentlicht am: 13. August 2011
Einführungskurs in die Jugendpastoral

Benediktbeuern, August 2011 - Der E-Kurs (Einführungskurs in die Jugendpastoral) 2010/11 ist zu Ende und jetzt stellt sich die Frage: „Kann ich etwas erzählen, etwas weitergeben?“
Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich die Frage mit einem klaren Ja beantworten. Dieser Kurs ging über sechs Studientagungen mit jeweils drei Tagen und alle Kursteilnehmer stellten sich zu Beginn die Fragen: Was ist Jugendpastoral? Was kann ich für mich bzw. wie kann ich Ju-gendpastoral für mich nutzbar machen? Wer ist für Jugendpastoral zuständig?
Diese Fragen zogen sich durch alle Studientage hindurch. So beschäftigten sich die neun Teilnehmer mit verschiedenen Ansätzen der Jugendpastoral und stellten sie den Teilnehmern vor. Ich beschäftigte mich mit dem Ansatz „Jugendpastoral als Weggemeinschaft“ nach Bi-schof Hemmerle. Dieser Ansatz war für mich sehr aufschlussreich. Eine Kernaussage lautet: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ Hier geht Hemmerle von ei-nem Weg aus, auf dem alle gemeinsam voneinander lernen und alle sich dabei gleichwertig gegenüber stehen. Ferner sollten wir im Laufe des Kurses feststellen, dass Jugendpastoral nicht nur von Priestern, Ordensleuten usw. – also dem „Fachpersonal“ – geleistet wird, son-dern von allen Mitarbeiter(inne)n in einer kirchlichen Einrichtung.
Während dieses Kurses haben wir uns jedoch nicht nur mit Theorien beschäftigt, sondern zahlreiche praktische Methoden kennen gelernt, wie wir im Umgang mit Jugendlichen Gott ins Spiel bringen können. So konnten wir etwa beim sozialtherapeutischen Rollenspiel mögliche Formen der Umsetzung erproben. Ferner haben wir verschiedene Exkursionen unternommen um vor Ort zu schauen wie sich das ein oder andere umsetzen lässt.
Unter uns Teilnehmern und den Personen, die uns begleitet haben entwickelte sich eine gute Gemeinschaft und so fanden viele Gespräche zwischendurch statt, die für uns genauso frucht-bar waren wie die Inhalte der Weiterbildung.
So lässt sich am Ende festhalten: zum einen ist es schade, dass der Kurs zu Ende ist, zum an-deren sind wir gut gerüstet für unsere Arbeit. Von meiner Seite aus kann ich nur sagen: Gut, dass ich am E-Kurs teilnehmen durfte. Ich würde mir wünschen, es würden mehr Mitbrüder und Mitarbeiter/innen an diesem Kurs bzw. anderen Fortbildung teilnehmen. Denn auch wer eine Fortbildung besucht kann etwas erzählen!
(Br. Günter Schulz)

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