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ERLEBNISBERICHT DER AUSZUBILDENDEN AUS HARTMANNSDORF: UNSER AUSFLUG INS ZUK BENEDIKTBEUERN
Erlebnisbericht der Auszubildenden aus Hartmannsdorf: Unser Ausflug ins ZUK Benediktbeuern
Wir, die Metallbearbeiter und Industriemechaniker sowie unsere Ausbilder Herr Groschwald, Herr Wanner und Herr Kühnel, fuhren vom 9. bis 12. Februar 2009 nach Benediktbeuern in das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK).
Ziel war es, das Verständnis in unserem Team zu fördern und uns besser kennen zu lernen, aber auch „Natur pur“ zu erleben, um frische Kraft für unsere Ausbildung zu tanken.
Noch auf der Hinfahrt hatte unser Ausbilder Herr Wanner ein Mittagessen in der Don Bosco-Einrichtung in Regensburg organisiert. Dort wurden wir herzlich empfangen und betreut. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit zu einer kleinen Führung durch die Einrichtung. Für uns war es interessant, auch einmal ein anderes Salesianisches Zentrum kennen zu lernen. Im Gegensatz zu unserer Ausbildungsstätte liegt der Schwerpunkt in Regensburg auf betreutem Wohnen und offener Jugendarbeit. Dafür stehen neben den Wohneinrichtungen u.a. ein Kaminzimmer mit Minibar und Billardtisch sowie eine Turnhalle und ein großer Sportplatz zur Verfügung.
Nach einem Stadtbummel durch Regensburg – die meisten von uns waren vor allem von dem bekannten Dom beeindruckt – ging die Fahrt weiter nach Benediktbeuern. Noch am selben Abend zeigte uns Herr Wanner die barocke Klosteranlage. Dabei erfuhren wir etwas über die Geschichte des Klosters und erhielten viele interessante Erklärungen zu verschiedenen Wand- und Deckenmalereien. So manch einer von uns wird ab jetzt sicherlich mit einem ganz anderen Blickwinkel durch eine kirchliche Einrichtung gehen.
Am nächsten Tag schnitten wir für ein Umweltprojekt im Moor Weidenruten. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingesetzt, damit das Moor wieder aufgeforstet werden kann. Diese Maßnahme soll helfen, dass einheimische und für uns selten gewordene Tierarten natürlichen Schutz und Brutstätten finden können.
Am Nachmittag wollten wir auf die Kohlstattalmhütte wandern, um dort zu übernachten. Dazu packten wir unsere Rucksäcke mit Schlafsack und reichlich Proviant. Mit lachenden Gesichtern stiefelten wir los. Bereits nach der knappen Hälfte mussten wir kapitulieren, weil der steile Weg durch den hohen Schnee und einen Wetterumschwung immer beschwerlicher wurde. Deshalb fassten wir den Beschluss, unser Vorhaben aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Mit unserem Hüttenproviant machten wir uns einen gemütlichen Fondueabend im ZUK.
Tags darauf erfüllten wir unser „naturwissenschaftliches Bildungsprogramm“. Wir erhielten im ZUK einen umfassenden Einblick in das Leben der Blattschneideameisen und konnten kleinere Reptilien wie zum Beispiel Leguane füttern und auf die Hand nehmen. Anschließend besuchten wir eine Tierbeobachtungsstation und füllten die winterlichen Futterstellen auf. Dabei konnten wir Vögel beobachten, die für uns keine alltäglichen Erscheinungen waren: so lernten wir beispielsweise den Gimpel und den Eisvogel kennen. Nach einer interessanten Moorwanderung erholten wir uns am Nachmittag im Erlebnisbad „Trimini“ in Kochel und genossen vom warmen Wasser aus die herrliche Welt der Alpen.
Nach der ordnungsgemäßen Übergabe unserer Unterkunft am folgenden Tag, versuchten wir, im Raum der Stille unsere Gedanken über die vielen Eindrücke der letzten drei Tage zu verinnerlichen.
Ein besonderer Dank gilt dabei Herrn Wanner, der diese gelungene Fahrt organisierte, und Pater Geißinger, der uns durch ein finanziell erschwingliches Angebot diese erlebnisreichen Tage ermöglichte. Ein Dank gilt auch Marlen und Jonas aus dem Umweltzentrum in Benediktbeuern: Beide begleiteten und unterstützten uns bei allen Unternehmungen.
(Auszubildende des Bereichs Metall und Michael Kühnel, Ausbilder Fachtheorie Bereich Metall)