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Erstmals Ensdorfer Altbautage

Veröffentlicht am: 21. März 2011
Junge Handwerker

Ensdorf, 14. März 2011 - „Die demographische Entwicklung in unserer Region sorgt dafür, dass bestehender Wohnraum zukunftsfähig gemacht werden muss. Auch wenn staatliche Angebote fehlen, die es Hausbesitzern und Erben erleichtern in ihre Gebäude zu investieren, sehen wir hier großen Handlungsbedarf“, meint Landrat Richard Reisinger zur Initiative der 1. Ensdorfer ZEN-Altbautage auf dem Gelände des Kloster Ensdorf.
Die ZEN-Altbautage sprechen genau diese Zielgruppe an und machen sie auf die Angebote des regionalen Handwerks aufmerksam. Es geht um eine Sensibilisierung für umweltgerechte und nachhaltige Sanierungsformen und um Fördermöglichkeiten und Planungsaspekte. Die Messe zeigte ein Spektrum regionaler Handwerker und Dienstleister, die sich speziell mit den Themen Wärmedämmung und regenerativer Energieerzeugung beschäftigen. Das umfangreiche Vortragsprogramm bot zudem Informationen von Fachexperten aus erster Hand.
Für die Ausstellung wurde eigens ein 800 m² großes Messezelt aufgebaut. Auch im umliegenden Außenbereich des Klostergeländes fanden sich Stände. Durch ausschließlich regionale Aussteller und Direktvermarkter, welche ihre Produkte, z. B. Bio-Nahrungsmittel, anboten, wurde der Leitgedanke „Aus der Region – für die Region“ zum Motto der ZEN-Altbautage.
Die für Freitag angebotene Ausbildungsbörse für Schüler(innen) und deren Eltern fand leider, u.a. wohl wegen der Schulferien, wenig Resonanz. Die Aussteller informierten über Berufe im Bereich des Bau- und Ausbaugewerbes, über Berufe aus dem Bereich der „Erneuerbaren Energien“, sowie über entsprechende Berufsaussichten.
Bei der Eröffnung konnte der Vorsitzende des ZEN-Fördervereins Karl Müller viele Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Er war sich sicher, dass die Messe für die teilnehmenden Aussteller und v.a. für die betroffenen Bürger ein Erfolg wird.
Insgesamt kamen fast 1000 Besucher, die sich nicht nur die Exponate und Stände anschauen wollten, sondern auch sehr interessiert das Vortragsprogramm und den direkten Kontakt mit den Fachleuten wahrnahmen.
(Jürgen Zach)

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