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Es tut gut, mal etwas Gutes zu tun – Jugendliche des Jugendhilfezentrums Don Bosco Sannerz spenden Blut

Veröffentlicht am: 19. November 2009
Es tut gut, mal etwas Gutes zu tun – Jugendliche des Jugendhilfezentrums Don Bosco Sannerz spenden Blut

Sannerz – Antje Möller, Erzieherin der Wohngruppe Turin, war zunächst unsicher. Ob sich die Jugendlichen wohl überreden lassen zur Blutspende zu gehen? „Einen Versuch ist es wert“, dachte sie und informierte die beiden volljährigen Jugendlichen ihrer Gruppe über das Vorhaben. Ohne zu zögern stimmten Jens und Christoph sofort zu und holten Erkan und Mehmet von der Wohngruppe Savio mit ins Boot.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mit Kevin, Nico und Tobias, drei angehenden Holzbearbeitern im Internatswohnen, waren es schon sieben.
Zunächst gab es jede Menge Fragen rund um die Blutspende, über Ablauf, anstehende Untersuchungen, mögliche Komplikationen und vor allem, was nach der Spende mit den Konserven passiert. Frau Möller als erfahrene Blutspenderin konnte umfassend informieren und Bedenken ausräumen.
Am 21. Oktober war es dann soweit: Sieben auf einen Streich fuhren mit Antje Möller in die Schlüchterner Stadthalle, um zur Ader gelassen zu werden. Klar wurde viel gewitzelt, dennoch überwog die Aufregung und Spannung.
Nach etwa zwei Stunden war das Vorhaben umgesetzt, alle wurden zur Blutspende zugelassen, keiner fiel in Ohnmacht oder wurde vom Mut verlassen. „Lasst uns diesen Einsatz für alle Zeiten festhalten“, regte Erkan an und das hier abgebildete Foto entstand.
Jens ist begeistert: „Ich fühle mich richtig gut. Ich habe etwas für andere Menschen getan, ohne dafür Geld zu bekommen.“ Bislang fielen die Bewohner des Jugendhilfezentrum meist mit negativen Schlagzeilen auf – jetzt haben sich einige von ihnen öffentlich in ein positives Licht gerückt.
„Klar, dass wir im Januar wieder dabei sind“, meint Mehmet, „Und wir machen vorher richtig Werbung dafür“.
(rk)

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