Festtag des Hl. Franz von Sales in Essen-Borbeck
Am Festtag des Heiligen Franz von Sales, am 24. Januar, haben sich die Mitglieder aus allen Gruppierungen der Don Bosco Familie in Essen-Borbeck getroffen.
Der Nachmittag begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Hauskapelle des St. Johannesstift der Salesianer Don Boscos. Die gesamte Hausgemeinschaft der Don Bosco Schwestern in Borbeck, viele Mitglieder der SMDB aus den OZ Borbeck, Bottrop und Scholven, Mitglieder des Gebetskreises „Maria – Hilfe der Christen“, Förderer und Freunde Don Boscos aus der Gemeinde St. Johannes Bosco – praktisch „alle Zweige“ der großen Don Bosco Familie kamen zusammen.
Pater Aretz, Direktor des Johannesstiftes stand im Kreise einiger seiner Mitbrüder dem festlichen Gottesdienst vor. Die „Philothea“ des Hl. Franz von Sales war das Thema der Festpredigt. Mit einer gelungenen Auswahl von Textbeispielen aus der „Philothea“, die auch heute noch zu den beliebtesten christlichen Textquellen neben der Hl. Schrift gilt, versuchte er, den Zuhörern die Texte näher zu bringen und einige tiefgehende Impulse anzusprechen. „Fromm sein ist kein Zustand, sondern ein Lebensprogramm.“ Er ging bei der Textauswahl auf die von Franz von Sales gepflegte Form des Betens, die Sprache des Herzens, ein. Das unermüdliche Einüben der eigenen Frömmigkeit, der lange Weg und das stete Wachsen im Glauben bringen uns Stück für Stück Jesus näher, so der Pater. Er hob die kleinen Tugenden sowie das Gebet des Herzens hervor. So wie Franz von Sales sprach auch Pater Aretz der Zuhörerschaft zu, den Mut dazu nicht zu verlieren.
Anschließend kam es in der Cafeteria des Don Bosco Gymnasiums zu einem gemütlichen Treffen bei Kaffee und Kuchen – ein Ort des intensiven Kontaktes, der Gespräche und Verabredungen. Hierfür gibt es demnächst zahlreiche Gelegenheiten: das Don Bosco Fest in der „Pfarr“gemeinde St. Johannes Bosco am 1.Februar 2009 mit dem „neuen Weihbischof“ von Essen, Herrn Schepers, zu den Exerzitien in Kevelaer im März, zum Studienwochenende in Jünkerath am ersten Fastenwochenende und viele mehr.
Eine lebendige Runde von Jung und Alt, getragen von der Idee Don Boscos, aber auch den Liebenswürdigkeiten des Hl. Franz von Sales, traf an diesem Nachmittag zusammen. Lässt man das Fest Revue passieren, so war es getragen von tiefen Gedanken, Hinweisen für ein frommes Leben, aber auch ein Ort der intensiven Begegnung. Franz von Sales bezeichnet dies an einer Stelle in seiner „Philothea“ als „das Pflücken von schönen Blumen zu einem Strauß, an dem man sich auch später immer wieder erquicken kann“. Mögen die Flügel zu wachsen beginnen.
(mg)