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FÜR JUGEND IN NOT IM AUFWIND - SYMPOSIUM AM 16. UND 17. NOVEMBER IN BENEDIKTBEUERN
Für Jugend in Not im Aufwind - Symposium am 16. und 17. November in Benediktbeuern
Benediktbeuern – Am 16. und 17. November fand im Rahmen des Innovationsprojektes „Aufwind“, das vom Jugendpastoralinstitut zusammen mit acht Einrichtungen der Offenen Jugend(sozial)arbeit durchgeführt wurde, ein Symposium im Kloster Benediktbeuern statt. Die rund 60 Teilnehmer/-innen – in erster Linie Praktiker/-innen aus Einrichtungen der offenen Jugend(sozial)arbeit in ganz Deutschland – konnten nach eigener Aussage viel für ihre Praxis vor Ort mitnehmen.
Der Jesuit und Soziologe Br. Dr. Michael Hainz aus München und Prof. Dr. Wolfgang Bisler, Soziologe und Jurist aus Osnabrück, waren sich in ihren Vorträgen einig, dass die moderne Gesellschaft sich mit einer wachsenden Zahl an „ausgeschlossenen“ jungen Menschen konfrontiert sieht. Ausgeschlossen seien diese in erster Linie von der Erwerbsarbeit, von unterstützenden persönlichen Nahbeziehungen und von einer sozialstaatlich vermittelten Teilhabe am „kulturell angemessenen“ Lebensstandard. Die Jugend(sozial)arbeit habe demnach folgende drei Schwerpunkte:
1. Sich um die Ausgegrenzten kümmern und ihnen ihre Würde zurückgeben.
2. Räume schaffen, in denen diese Jugendlichen „sichtbar“ werden.
3. Neue Erziehungs- und Bildungskonzepte entwickeln, angesichts der Defizite von schulischer und beruflicher Bildung.
Verlauf und Ergebnisse des zweijährigen Projektes wurden von der Projektleitung Prof. Dr. Martin Lechner und Angelika Gabriel präsentiert. Die beteiligten Einrichtungen stellten ihre Arbeit in Themen-Workshops vor.
Der zweite Tag war der Zukunft der Jugend(sozial)arbeit gewidmet. Thesen und Handlungsoptionen wurden entwickelt, die nun einer breiteren Fachöffentlichkeit und politisch Verantwortlichen bekannt gemacht werden sollen. Nähere Information sind beim Jugendpastoralinstitut Don Bosco in Benediktbeuern zu erfragen (www.jugendpastoralinstitut.de).
(ag)