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Gemeinsam den Josefstag gestalten

Veröffentlicht am: 24. März 2009
Gemeinsam den Josefstag gestalten

„Jugend, Schöpfung, Bildung – heute für morgen.“ Das Motto, das sich die Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern gegeben haben, greift zum einen das Engagement für junge Menschen auf, dem man sich im Sinne des Ordensgründers Don Giovanni Bosco verschrieben hat. Zum anderen wird das Bemühen um eine lebenswerte Umwelt angesprochen. Schließlich geht es um die Zukunft der jungen Menschen von heute.
Nach einem Umwelt-Check ist das Kloster Benediktbeuern mit seinen Einrichtungen auch für das kommende Jahr als „Öko-Kloster“ bestätigt worden. Grundlage war die im November 2008 anerkannte neue Umwelterklärung. Ein Umweltgutachter hatte mit Hilfe des Öko-Audits (EMAS) das Umweltmanagement und die Zuverlässigkeit der Umweltinformationen im Kloster geprüft.
Die Bilanz der Umwelterklärung zeigt einige positive Entwicklungen sowohl hinsichtlich des ökologischen Nutzens als auch hinsichtlich finanzieller Einsparmöglichkeiten. So ließ sich durch den Einbau wassersparender Armaturen und durch bewussten Umgang mit Wasser der durchschnittliche Tagesverbrauch auf 105 Liter pro Person verringern. Er liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, der 120 Liter Wasser pro Person und Tag beträgt.
Eine ebenfalls durchgeführte Evaluation zur Energieversorgung im Kloster zeigte einige effiziente Einsparmöglichkeiten auf. Der Wärmegewinn aus Holzhackschnitzeln erhöhte sich nochmals. Beim Abfallaufkommen konnte die verbleibende Restmüllmenge durch verbesserte Wertstofftrennung gegenüber den Vorjahren um 20 Prozent reduziert werden.
Zu einer wesentlichen ökologischen Verbesserung tragen auch die Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekte des Zentrums für Umwelt und Kultur (ZUK) auf dem Klosterland und den Umlandflächen bei, wie die extensive Bewirtschaftung von Niedermoorgrünland sowie die Renaturierung von Moorflächen durch Wiedervernässung – Projekte, die auch dem Klima- und Hochwasserschutz zugute kommen.
Bisher positiv Erreichtes ist für die Benediktbeurer Salesianer ein Ansporn, aber kein Ruhekissen. Anhand eines aktuellen Maßnahmen-Kataloges möchten die Öko-Akteure im Kloster Schritt für Schritt weitere Verbesserungen erreichen.
Bild (v.l.n.r.): PTH-Rektor Prof. P. Dr. Lothar Bily SDB, stellv. Klosterdirektor (Vikar) P. Ernest Zeisel SDB, Verwaltungsleiter Klemens Rehm, Klosterdirektor P. Claudius Amann SDB, KSFH-Dekan Prof. Dr. Günther Schatz und AZ-Leiter Franz Wasensteiner.
(mb/nb)

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