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Hartmannsdorfer Metaller in Bamberg und Würzburg

Veröffentlicht am: 18. März 2011
Gruppenbild der Metaller aus Burgstädt

Bamberg/ Würzburg, 14.-16.03.2011 - Nach langer Vorbereitung und voller Erwartungen begaben wir uns auf eine interessante und erlebnisreiche Dreitagesfahrt nach Bamberg und Würzburg. Am 14.02.2011 fuhren wir zunächst nach Bamberg. Unser erstes Ziel war es, etwas mehr über das Zirkusobjekt unserer Salesianischen Einrichtung zu erfahren. Wir hatten Glück, denn als wir ankamen wurde in den Zirkuszelten für eine Vorstellung geprobt und wir durften kurz zuschauen. Interessant, was die Kinder unter fachlicher Anleitung in kurzer Zeit bereits gelernt hatten. So wurden zum Beispiel Kunststücke auf Glasscherben, das Balancieren auf dem Seil und die Fortbewegung auf dem Ball einstudiert.
Anschließend besichtigten wir die Zirkuswerkstatt. In dieser werden viele Requisiten für den Zirkus und auch darüber hinaus selbst hergestellt. Dabei war natürlich der Metallbereich für uns von besonderem Interesse. Weil für die benötigten Teile nicht immer Zeichnungen existieren und zum Teil auch Unikate hergestellt werden müssen, wird von den Lehrgangsteilnehmern nicht nur Engagement, sondern auch Einfühlungsvermögen, technischer Verstand und handwerkliches Geschick verlangt.
Es blieb aber auch noch etwas Zeit für einen kurzen Stadtbummel mit Besuch des Doms. Immerhin zählt das über 1000 Jahre alte Bamberg zu den schönsten Städten Frankens. Die komplette Innenstadt von Bamberg wurde 1993 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Als ein besonderes Zeugnis seiner Art sahen wir das alte Rathaus, welches mitten in die Regnitz eingebaut wurde. Unseren historischen Streifzug durch die Altstadt beendeten wir allerdings in einer historischen Kneipe, dem „Schlenkerla“, was laut dem Insider P. Konrad Schweiger ein „Muss“ in Bamberg ist. Das zum Ausschank verabreichte Rauchbier ist sehr gewöhnungsbedürftig und soll erst nach dem dritten oder vierten halben Liter richtig schmecken. Dazu kam es aber nicht, weil unsere Ausbilder „Druck“ machten, denn unser Reiseziel, die Don Bosco Hütte im Steinbachtal von Würzburg lag noch ca. 100 km von Bamberg entfernt. Nicht weniger froh waren wir, als wir diese Hütte mitten im Wald und mit Unterstützung von Br. Moritz Oswald aus dem Don Bosco Berufsbildungswerk Würzburg in Besitz nehmen konnten. So klang dieser erste erlebnisreiche Tag langsam aus. Aber auch der zweite Tag war sehr spannend. Nach dem gemeinsamen Frühstück erfuhren wir bei einer Führung durch die Würzburger Residenz viel Wissenswertes über den berühmten Treppenaufgang, den prunkvollen Kaisersaal und das Spiegelkabinett. Übrigens gehört die Residenz auch zum UNESCO Weltkulturerbe. Natürlich stand in Würzburg auch ein ausgedehnter Rundgang in unserer Partnerausbildungsstätte an. Br. Moritz ließ es sich nicht nehmen und führte uns voller Stolz durch das gut ausgestattete Bildungswerk. Besonders beeindruckt waren wir (neben der Metallausbildung) von dem phantastischen Mittagessen von der eigenen Hausküche!
Aber auch der Nachmittag war wieder gespickt mit Highlights. Zu Fuß ging es zunächst zur Festung Marienberg. Von dort oben konnte man einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen. Die alte Festung war von 1253 bis 1719 Sitz der Fürstbischöfe und diente uns nun als Kulisse für ein Gruppenfoto. Damit war der kultur-historische Teil am zweiten Tag erfüllt. Bei einem Badeplausch im „Nautiland“ ließen wir alle Tagesstrapazen hinter uns. Anschließend ließen wir es uns in einer Schnitzelbar gut gehen.
Bevor wir am dritten Tag die Heimfahrt wieder antreten mussten, hatten wir noch einen interessanten Termin im Mainhafen. Der Würzburger Hafen hat über den Rhein Verbindung bis zur Nordsee und über die Donau sogar Verbindung bis zum Schwarzen Meer. Heute werden in diesem Hafen vor allem Baustoffe, Düngemittel, Nahrungs- und Futtermittel sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse umgeschlagen. Wir können Würzburg jedenfalls als touristischen Anziehungspunkt sehr empfehlen.
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei der Salesianischen Gemeinschaft. Wir wurden überall sehr herzlich aufgenommen, betreut und bekamen viele neue Einblicke in deren Arbeit, damit das Leben junger Menschen gelingt.
(Metallausbildung Hartmannsdorf)

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