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HELMUT ZENZ LEGT DIE EWIGE ORDENSPROFESS ALS SALESIANER DON BOSCOS AB
Helmut Zenz legt die Ewige Ordensprofess als Salesianer Don Boscos ab
München - Am 15. August 2011 wird Helmut Zenz SDB die Ewigen Gelübde gegenüber seinem Ordensobern Provinzial P. Josef Grünner SDB in München ablegen. Die Feier der Ewigen Profess findet am 15. August, 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Wolfgang, München, statt.
Mit dem Versprechen der Ewigen Profess entscheidet sich Helmut Zenz für
eine feste Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft und verpflichtet sich auf die sogenannten Evangelischen Räte – Gehorsam, Armut und Keuschheit – sowie
auf das Ordensziel der Salesianer Don Boscos: den Einsatz für junge Menschen, insbesondere für benachteiligte Jugendliche.
Das Interesse an der Übernahme christlicher Verantwortung in der Gesellschaft
und die Arbeit besonders mit Jugendlichen begleiten den heute 42-jährigen Spätberufenen schon seit seiner Jugend. Das zeigt zum Beispiel sein langjähriges verantwortliches Engagement in der Landjugendbewegung, in Jugendchören,
im Trachtenverein, im Jugendkulturaustausch oder auch im studentischen Kontext. Aufgewachsen im bayerischen Obing zog er zum Studium der Kath. Theologie und Politikwissenschaft nach Eichstätt. Nach dem abgeschlossenen Studium
arbeitete er fünf Jahre lang als Religionslehrer in Grund- und Hauptschulen und seelsorglicher Mitarbeiter in der Kuratie Neufarn. Im Herbst 2003 entschloss er sich zu einem Aspirantat bei den Salesianern Don Boscos, trat im Jahr darauf ins Noviziat im italienischen Pinerolo ein und lernte so an den Gründungsstätten der Kongregation das Charisma des hl. Don Boscos und seine theologischen und pädagogischen Anliegen kennen.
Nach seiner ersten Profess im September 2005 am Geburtsort Don Boscos in Becchi war er in den letzten Jahren als Bildungsreferent an drei Jugendbildungsstätten der Salesianer Don Boscos - in Benediktbeuern (Aktionszentrum), in Jünkerath/Eifel (Don-Bosco-Haus) und Ensdorf/Oberpfalz (Haus der Begegnung) - tätig, wo er sogenannte „Tage der Orientierung“ schwerpunktmäßig für 8. bis 11. Klassen begleitete.
Im Herbst 2011 wird er in die Gemeinschaft der Salesianer nach Buxheim wechseln, wo er in der Pfarrei und der Jugendarbeit eingesetzt wird, um sich auf seine Diakonen- und Priesterweihe vorzubereiten. Diese sind für den kommenden Dezember bzw. den Sommer 2012 vorgesehen. Die vorausschauende, seelsorgerliche wie pädagogische Begleitung junger Menschen „mit Herz und Verstand“, ist ihm besonders wichtig, um so gemeinsam mit seinen Mitbrüdern dazu beizutragen, dass das Leben gerade auch von benachteiligten jungen Menschen gelingen kann. Diese Grundhaltung war für ihn auch ausschlaggebend für die Entscheidung zum Ordensleben.
(pm)