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HOFFNUNGSZEICHEN: DREI INDISCHE SALESIANER BERICHTEN AM BUXHEIMER GYMNASIUM VON IHRER HEIMAT
Hoffnungszeichen: Drei indische Salesianer berichten am Buxheimer Gymnasium von ihrer Heimat
Buxheim – Am Marianum wird der erste Wandertag des Gymnasiums traditionell als Wallfahrtstag begangen. Dahinter steht die Erfahrung, dass es auch in einem modernen Leben wichtig ist, sich immer wieder neu auf den Weg zu machen, aus dem Gewohnten auszubrechen.
Wenn eine ganze Schule aus dem Alltag aufbricht, kann das bedeuten, religiöses Brauchtum und kulturelle Schätze vor der Haustür zu erkunden, je nach Jahrgangsstufe. Es kann aber auch eine innere Reise sein, auf die sich die Schülerinnen und Schüler einlassen – in diesem Fall: Indien, fremd und faszinierend!
Die Chance eines Einblicks in die überwältigende Kultur dieses Landes bot sich am Schulwallfahrtstag 2009 den 155 Oberstufenschülern, die sich einen Vormittag lang mit indischer Fiktion und Realität beschäftigten.
Erste Eindrücke vermittelte der mit Oscars überhäufte Film „Slumdog Millionär", der auf Englisch gezeigt wurde. Es war zu spüren, wie betroffen die Mädchen und Jungen von der dargestellten Not der Filmfiguren waren – aber gleichzeitig beeindruckt von ihrem Lebensmut.
Über Land, Leute sowie die bunte Vielfalt im tatsächlichen Indien und welche Hoffnungszeichen dort heute gesetzt werden, berichteten danach drei junge indische Salesianer. Sie erzählten von Einrichtungen wie dem „Don Bosco Shelter", wo dorthin geflüchtete, oft geprügelte und missbrauchte Kinder einen Schlafplatz, ärztliche Betreuung, Seelsorge, warmes Essen, Arbeit, Schutz und Schulbildung finden. Dies und dass Hunderte ähnlicher Einrichtungen von den Salesianern in über 70 indischen Städten und Dörfern betreut werden, ist wirklich ein Grund zur Hoffnung!
(pes)
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