Aktuelles
Sie befinden sich hier: HOME    AKTUELLES    JOSEFSTAG: WEIHBISCHOF ACKERMANN GREIFT ZUM SCHWEIßGERÄT

Josefstag: Weihbischof Ackermann greift zum Schweißgerät

Veröffentlicht am: 24. März 2009
Josefstag: Weihbischof Ackermann greift zum Schweißgerät

Handwerkliches Talent zeigten Weihbischof Dr. Stephan Ackermann und Wolfgang Leibe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Trier, beim Besuch des Jugendhilfezentrums Don Bosco Helenenberg. Dieser fand anlässlich des „Josefstags“ statt.
Der „Josefstag“ steht im Zeichen des Schutzpatrons der Arbeiter und Jugendlichen. Er ist eine gemeinsame Aktion des „Arbeit für alle e.V.“, einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS).
Die Einrichtungsleiterin Sieglinde Schmitz erklärte bei der Begrüßung: „Wir wollen gemeinsam ein Arbeitsprojekt durchführen. Die Teile für einen Solarständer mit CAD werden in der Privaten Berufsbildenden Schule unter Anweisung von Leiter Georg Will gezeichnet und anschließend in der Werkstatt gemeinsam mit den Auszubildenden gefertigt. Gleichzeitig können sich die Gäste ein Bild machen von den Möglichkeiten, welche Berufe bei Don Bosco erlernt werden können.“
„Das Jugendhilfezentrum Helenenberg beteiligt sich bereits das dritte Mal am bundesweiten Josefstag, der unter dem Motto, ‚Jugend braucht Perspektiven – Kirche und Politik beflügeln‘ steht“, so Ausbildungsleiter Wolfgang Marx. Dabei legen Verantwortliche aus Kirche und Politik gemeinsam mit benachteiligten Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe Hand an, indem sie gemeinsam arbeiten oder etwas herstellen.
Einrichtungsleiterin Sieglinde Schmitz zog bei der Abschlussbesprechung ein positives Fazit: „Sicherlich war die Ausführung dieses Projekts ein voller Erfolg – auch für unsere Ehrengäste Weihbischof Dr. Stephan Ackermann und Wolfram Leibe von der Agentur für Arbeit, die handwerkliches Talent zu Tage brachten, indem sie erfolgreich zum Schweißgerät griffen.“
Weihbischof Ackermann äußerte sich überrascht über die vielseitigen Möglichkeiten, die den Jugendlichen in der katholischen Einrichtung geboten werden. Im persönlichen Gespräch mit den Jugendlichen ermunterte er sie, diese einmalige Chance zu nutzen und ihre Zukunft damit zu sichern. Wolfram Leibe zeigte sich sehr angetan von den Integrationsmöglichkeiten, die die Ausbildungswerkstätten bieten. Vor allem, dass es gelingt, Jugendliche mit Realschulabschluss und geringeren Schulabschlüssen, wie beispielsweise. Förderschüler, in einer Werkstatt gemeinsam zu betreuen und auszubilden.
Bild (v.l.n.r.): Dr. Wolfram Leibe, Weihbischof Dr. Stephan Ackermann, Auszubildender Fetai Bujamin, Ausbildungsleiter Wolfgang Marx.
(wm)

zurück zur Übersicht