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Jung sein in Westafrika - Don Bosco Regionalforen in Stuttgart und Würzburg

Veröffentlicht am: 24. Juni 2011
Jung sein in Westafrika - Don Bosco Regionalforen in Stuttgart und Würzburg

Würzburg/Stuttgart, Mai 2011 - Bei Brezeln und Wein ließen die rund 40 Teilnehmer den Abend im Don Bosco Zentrum in Würzburg Gadheim ausklingen. Zuvor hatte Salesianerpater Hernán Cordero die schwierige Situation an der Elfenbeinküste thematisiert. In der Don Bosco Missionsstation in Duekoue haben während heftiger Kämpfe im Landesinneren fast 30.000 Flüchtlinge Schutz gesucht- Platz gibt es höchstens für 8000. Doch nicht nur die Elfenbeinküste stand im Mittelpunkt des Themenabends der Bonner Don Bosco Mission. Der 21jährige Andreas Reindl erzählte im Anschluss an Hernan in einem halbstündigen Vortrag über seinen Freiwilligendienst in Ghana. Als Don Bosco Volunteer war der aus Bayern stammende Abiturient nach Ashaiman gereist, um dort mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Schließlich konnten die Zuhörer auch noch den Filmemacher Marcel Bauer zu seiner packenden Dokumentation „Der Marathonmann“ befragen. Bauer hatte den deutschen Salesianerbruder Lothar Wagner in Sierra Leone besucht und seinen Kampf gegen den Kinderhandel in der ARD gezeigt. Auch die Arbeit vor Ort in Würzburg lernten die Teilnehmer kennen: Der Veranstaltungssaal gehört zum Ausbildungshotel des Caritas-Don Bosco Berufsbildungswerks, das u.a. in dem Bereich Hotel/Gastronomie ausbildet. Andreas Halbig, der Leiter der Einrichtung begrüßte die Gäste und stellte die Angebote des Berufsbildungswerks für junge Menschen vor.
Das gleiche Programm erwartete auch die rund 45 Teilnehmer in Stuttgart, die sich im Gemeindesaal der St. Elisabethkirche trafen. Ein Höhepunkt in Stuttgart war sicherlich der Auftritt der Salemaleque Dance Company, einem Ensemble von Jugendlichen. Unter der Leitung von Heidi Rehse wird der Ansatz, Jugendliche mit Tanz zu mehr Selbstwertgefühl und Selbstliebe zu verhelfen, mittlerweile auch in weltweiten Don Bosco Straßenkinderprojekten verfolgt. Rehse war erst kürzlich von einem Don Bosco Projekt aus Mumbai/Indien zurückgekehrt.
„Treffen dieser Art machen Don Bosco vor Ort erfahrbar- auch deswegen ist uns die Zusammenarbeit mit lokalen Don Bosco Einrichtungen so wichtig“, so Dr. Nelson Penedo, stellvertretender Leiter der Don Bosco Mission. „Wir freuen uns, wenn wir unsere Spender persönlich kennenlernen können. Für all jene, denen die Anreise nach Bonn im Januar zu weit ist, sind unsere Regionalforen gedacht.“
Don Bosco Mission dankt insbesondere den Salesianern aus Würzburg Gadheim für die Gastfreundschaft und Hilfe bei der Durchführung.

(pm)

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