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Junge Menschen aus dem Don Bosco Zentrum in Berlin Marzahn helfen in Moldawien

Veröffentlicht am: 13. November 2009
Junge Menschen aus dem Don Bosco Zentrum in Berlin Marzahn helfen in Moldawien

Chi?in?u / Moldawien – Sechs Jugendliche, davon eine in der Berufsvorbereitung und fünf in der Ausbildung zu Malern und Lackierern bei der Berliner Manege gGmbH, hatten im Oktober die einzigartige Möglichkeit, beim Ausbau einer Don Bosco Berufsschule in Chi?in?u ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und an einem gemeinnützigen Projekt mitzuwirken.

Um den alltäglichen Arbeitsabläufen und dem grauen Herbst in Deutschland zu entfliehen, fuhren die Auszubildenden in Begleitung ihres Sozialpädagogen Erik Mohring sowie zwei weiteren Betreuern in das Centrul Don Bosco in Chi?in?u. 30 Stunden dauerte die Bustour über Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Rumänien bis schließlich in die Republik Moldau und belohnte die Reisenden mit vielen spannenden Eindrücken wie z.B. mit der Durchfahrt durch transsilvanische Dörfer.

Im Jahr 2005 wurde das moldawische Zentrum in ehemaligen Lagerräumen eines Armenviertels am Rande der Trabantenstadt gegründet. Die Salesianer haben die bestehenden Hallen mit Mauern versehen und darin einen Sportsaal und ein Freizeitzentrum eingerichtet. In dem angegliederten Berufsbildungszentrum können die älteren Jugendlichen eine Ausbildung machen und haben damit Chancen auf einen Beruf und ein besseres Leben.

Die Aufgabe der Auszubildenden bestand darin, einen Teil des Innenausbaus der Berufsschule zu bewerkstelligten. Nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung stürzten sie sich voller Tatendrang in die Arbeit und verputzten innerhalb von zehn Tagen das gesamte obere Stockwerk des Baus.

In der Freizeit zeigten die ortskundigen Salesianer um Direktor P. Sergio Bergamin den Berlinern die verschiedenen Facetten des Landes: Von den berühmten Moldauklöstern, über den größten Weinkeller der Welt bis hin zum typischen Wochenmarkt im Zentrum der Hauptstadt Chi?in?u.

Am Ende der Reise erstrahlten die Schulungsräume in neuem Glanz und ein neuer Außenbereich inklusive eines 20 Meter breiten Graffitos waren geschaffen worden. So brachten die Jugendlichen ihr Know-how ganz im Zeichen Don Boscos zum Einsatz.

Sie sind ein spürbares Stück gewachsen und wissen, dass das keine einmalige und einseitige Hilfsaktion war. Es gibt noch viel zu tun und die eigene Welt ist größer geworden und näher gekommen zugleich.

(em)

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