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Juwel hilft bei Klostersanierung

Veröffentlicht am: 11. April 2011
Klemens Rehm,  Doris Brettschneider, Josef Draxinger (von links)

Benediktbeuern, März 2011 - „Jugend wertvoll leben“ – so deutet der Förderverein für das Kloster Benediktbeuern seinen Vereinsnamen „Juwel e.V.“ Und damit die vielen Jugendlichen, die jedes Jahr ins Kloster kommen die wertvollen Bildungserfahrungen auch weiterhin machen können, wollen die Vereinsmitglieder vor allem Sorge tragen um den Erhalt der ganzen Klosteranlage. Und so freute sich Klosterverwalter Klemens Rehm unlängst, als er aus den Händen von Juwel-Schatzmeister Josef Draxinger und der stv. Vereinsvorsitzenden Doris Brettschneider einen Scheck über rund 26 000 Euro entgegennehmen konnte. Das Geld wird als notwendiger Eigenanteil des Klosters verwendet für die Renovierung des ersten Teils des Südtraktes. Die Arbeiten sind schon angelaufen und gehen voran; insgesamt belaufen sich die Kosten für diesen Abschnitt auf 361 000 Euro, die überwiegend aus Zuschüssen des Bundes und einem Eigenanteil finanziert werden. Klosterverwalter Klemens Rehm zeigte sich hocherfreut über diesen ersten großen Beitrag von Juwel zum Klostererhalt: „Ohne diesen Beitrag des Vereins könnten wir die Maßnahme nicht angehen“, sagte er, „denn das Geld für den Eigenanteil wäre im knappen Klosterhaushalt nicht vorhanden“.
Freilich ist mit diesem ersten Bauabschnitt das Projekt nicht erledigt: Insgesamt ist der ganze Südteil, einschließlich Hauskapelle und ehemaliger Bibliothek auf vier Bauabschnitte aufgeteilt. Rehm rechnet damit, dass sich das Gesamtvolumen in den nächsten fünf Jahren auf rund 2,5 Millionen belaufen wird, von denen dann rund 200.000 Euro Eigenbeitrag aufzubringen wären: „Wir hängen uns dafür rein!“ versprach Josef Draxinger und hofft, dass Juwel noch zahlreiche Spender finden wird.

(P. Stefan Oster)

BU: Klemens Rehm, Doris Brettschneider, Josef Draxinger (von links)

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