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Juwel soll noch lange glänzen

Veröffentlicht am: 09. Oktober 2011
Juwel-Vorsitzender Alfons Siefritz ehrte bei der Mitgliederversammlung besonders Simon Kaiser (li). Der Student der Sozialen Arbeit hatte 21 neue Mitglieder für Juwel geworben. Einsamer Rekord!

Benediktbeuern, 1. Oktober 2011 - „Die ersten zwei Jahre Juwel e.V. sind eine Erfolgsgeschichte“ sagte Alfons Siefritz, der 1. Vorsitzende des Fördervereins für das Kloster Benediktbeuern bei der Mitgliederversammlung anlässlich des zweijährigen Vereinsbestehens. Rund 60 Mitglieder waren der Einladung des Vorstands gefolgt und diskutierten engagiert über die bisherige Vereinsarbeit und die zukünftigen Ziele. Siefritz wies besonders auf das großartige Engagement vieler Menschen hin, die von sich aus Ideen entwickelten, wie sie das Kloster unterstützen können. Der Sportverein TSV Benediktbeuern, verschiedene Musikkapellen, die Studenten des Klosters, die Helferinnen beim Cafe Juwel und viele mehr würden mit ihren Aktionen zeigen, wie sehr ihnen das Kloster am Herzen liege. „Jeder kann was tun“, betonte Siefritz in seiner Rückschau. Dabei wies er darauf hin, dass der Verein nicht nur das Kloster als Wertebiotop ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen und zugleich Spenden für Renovierungen sammeln wolle. Vielmehr stelle „Juwel e.V.“ nun auch 5000 Euro für bedürftige Jugendliche zur Verfügung, die mit Einrichtungen des Klosters in Verbindung stehen. Auch damit wolle man einen konkreten Beitrag leisten zu dem, was mit dem Namen „Juwel“ ausgedrückt sei: „Jugend wertvoll leben“.

Schatzmeister Josef Draxinger erläuterte in seinem Kassenbericht, dass bisher rund 150000 Euro an Spendeneinnahmen erzielt worden seien. Außerdem sei die Mitgliederzahl inzwischen auf 233 angewachsen. Die Spendengelder werden überwiegend als Eigenmittel für die Renovierung des Südtraktes des Klosters verwendet. Klosterdirektor Pater Claudius Amann erläuterte, dass der ganze Trakt in 6 Bauabschnitten restauriert und in seiner Gesamtstatik stabilisiert werde. Das Gesamtprojekt dauert nach derzeitiger Planung bis 2015 und ist auf 4 Millionen Bausumme veranschlagt. Die größten Anteile dazu kommen aus Zuschüssen der öffentlichen Hand, aber die rund 300 000 Euro Eigenmittel sollen von Juwel aufgebracht werden, weil sie im Klosterhaushalt der Salesianer nicht vorhanden sind. „Ohne den Verein täten wir uns mit der Restauration außerordentlich schwer“ sagte Pater Amann und dankte allen für das Kloster Engagierten.

Die Mitglieder zollten dem bisher Erreichten großen Beifall und entlasteten die Vorstandschaft einstimmig. Anschließend wurde der Wunsch bekräftigt, jedes Mitglied möge im kommenden Jahr zwei weitere Mitglieder werben, damit der Verein noch wirkungsvoller dazu beitragen kann, dass das Juwel Kloster Benediktbeuern noch lange glänzen kann. Mehr Infos zum Verein gibt es auf der Homepage: www.juwel-kloster-benediktbeuern.de

(pm)

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