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Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht Scheck in Höhe von 20.000 € an die Manege in Berlin

Veröffentlicht am: 01. Juni 2010
Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht Scheck in Höhe von 20.000 € an die Manege in Berlin

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, Frau Karin Seehofer und die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller überreichen am Donnerstag, 3. Juni 2010, um 11 Uhr im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf einen Scheck in Höhe von rund 20.000 € an die Berliner Einrichtung „Manege“.
Die Summe ist der Erlös des Neujahrskonzertes 2010 der Bayerischen Vertretung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Das Neujahrskonzert ist ein Benefizkonzert, dessen Spenden traditionell einer sozialen Einrichtung in Berlin zugutekommen. Das Konzert fand im Januar 2010 mit dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung von Kent Nagano statt und stand unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und seiner Gattin Frau Karin Seehofer.
In diesem Jahr erhält das Jugendprojekt „Manege“ den Spendenerlös. Mithilfe der „Manege“ sollen Jugendliche aus Berlin-Marzahn-Hellersdorf zurück in ein eigenverantwortliches Leben finden. Träger dieses Hilfsprogrammes sind die Salesianer Don Boscos zusammen mit den Schwestern der Hl. M. Magdalena Postel und dem Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi. Stellvertretend für die Einrichtung nehmen Pater Albert Krottenthaler, Direktor des Don-Bosco-Zentrums und Schwester Margareta Kühn, Geschäftsführerin der Manege in Anwesenheit von Jugendlichen und Mitarbeitern des Hauses den Scheck in Empfang.
In der „Manege“ bekommen Jugendliche eine zweite Chance. Nach einem „verkorksten“ Start ins Leben bietet ihnen die Einrichtung die Möglichkeit, neu durchzustarten. Viele Jugendliche kommen aus benachteiligten Familien, weisen persönliche Defizite und Entwicklungsstörungen auf, sind noch nicht „berufsreif“ oder zeigen deutliche Lern- und Sozialisationsdefizite. Sie leiden unter Arbeitslosigkeit, viele sind verschuldet, andere haben keine Wohnung.
Bei Hausbesuchen werden nicht selten schwierige Zustände vorgefunden. Um ihnen eine neue Perspektive zu eröffnen, bietet die „Manege“ verschiedene „Aktivierungsmaßnahmen“ und Unterstützung bei persönlichen Problemen wie Schulden, Suchtproblematik, Wohnraumgefährdung, Vorladungen bei Polizei und Gericht usw. Den Jugendlichen werden durch individuelle Förderung die wichtigsten Verhaltensregeln vermittelt. Als Motivation dient auch die Mitarbeit im Kinder- und Jugendzirkus „Cabuwazi“.
Heidrun Piwernetz
Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund

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