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Nacht der Solidarität: Don Bosco Mission erinnert an HIV-positive Menschen in Afrika

Veröffentlicht am: 30. Juni 2009
Nacht der Solidarität: Don Bosco Mission erinnert an HIV-positive Menschen in Afrika

Gemeinsam mit der Bonner Aidshilfe und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) lud Don Bosco Mission am Donnerstag, den 18. Juni, Spender und Interessierte zu einer Kirchenlesung in die Bonner Namen-Jesu-Kirche ein. Zwei Schauspielerinnen konnten ehrenamtlich gewonnen werden und lasen aus Stefanie Nolens Buch „28 Stories über Aids in Afrika“. Die kanadische Autorin hat 28 Menschen, die von AIDS betroffen sind, begleitet und ihre Lebensgeschichten dokumentiert. Im Mittelpunkt der Geschichten steht nicht das Leiden, sondern die Hoffnung.
„Wir können AIDS besiegen, wenn wir das Richtige tun. Und was das ist, wissen wir“, sagt Gideon. Gideon kommt aus Uganda. Gideon hat Aids. Gideon steht stellvertretend für die 3 Millionen HIV-infizierten Menschen, denen es möglich ist, mit einer HIV-Infektion zu leben, weil sie Medikamente bekommen.
Dank neuer Entwicklungen in der HIV-Therapie ist heute ein Leben mit dem Virus möglich. Für einige, aber nicht für alle. Denn immer noch haben 7 Millionen Menschen in Entwicklungsländern keinen Zugang zu den lebenswichtigen Medikamenten. Das deutschlandweite Aktionsbündnis gegen AIDS kämpft mit vielen Entwicklungshilfeorganisationen und den Kirchen gemeinsam für das Menschenrecht auf Leben. „Leben vor Pharmaprofit – keine Patente auf Aidsmedikamente“ heißt die aktuelle Kampagne des Bündnisses.
Die Nacht der Solidarität ist eine Aktion des Bündnisses und findet jährlich im Juni in vielen deutschen Städten statt.
(uf)

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