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Neu am Don-Bosco-Gymnasium - Sporthelferinnen und Sporthelfer

Veröffentlicht am: 24. Juli 2011
Sporthelfer/-innen am DBG

Essen, Juli 2011 - Erstmalig bildeten die Don-Bosco-Sportlehrer Thomas Egbert und Sabine Gora 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 im Rahmen einer Kompakt-veranstaltung zu Sporthelfern aus. Sie gehören zu den mittlerweile rund 14.000 Schülerinnen und Schülern in NRW, die in ihren Schulen für die ehrenamtliche Aufgabe des Sporthelfers qualifiziert wurden.
Der Aufgaben- und Einsatzbereich ist vielfältig. Mit ihrer vom Landessportbund anerkannten Qualifikation können sie in Zukunft Jugendgruppen für Trendsportarten gründen, Arbeits-gemeinschaften anbieten, Sportfeste planen, durchführen und nachbereiten und auch dem Pausensport eine feste Struktur verleihen. Übergeordnetes Ziel ist es, mehr Bewegung in die Schule zu bringen. Am Don-Bosco-Gymnasium werden sie das Projekt „Bewegte Schule“ wei-ter ausgestalten. Besonders die Bewegungsangebote im 5. und 6. Jahrgang sollen von den Sporthelfern begleitet werden.
Die Auswahl der Sporthelfer erfolgte im Vorfeld über Bewerbungsschreiben der Teilnehmer und Gespräche mit den jeweiligen Sport- und Klassenlehrern. Bei der Zusammensetzung des Teams wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen und unter-schiedliche Alterklassen geachtet. „Wichtig waren aber bei der Auswahl auch persönliche Kompetenzen wie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein“, so Sportlehrerin Sabine Gora.
Die Ausbildung fand schließlich vom 29.06.2011 bis zum 01.07.2011 in der Sportschule Duis-burg-Wedau statt. Der Förderverein der Schule ermöglichte mit einer Teilfinanzierung diese Form der Qualifizierung. In einem Wechsel von theoretischen Einheiten im Seminarraum und Praxisphasen in der Sporthalle wurden die 30 Unterrichtseinheiten vermittelt. Inhalte der Theoriestunden bildeten beispielsweise das „Bild des perfekten Sporthelfers“, „Rechte und Pflichten der Sporthelfer“ oder die konkrete Planung eines Mini-Projektes in Arbeits-gruppen.
In der Sporthalle ging es dann recht rasant und lebendig zu: „Die Funktion des Aufwärmens“, „Anleitung kleiner Spiele“, „Erste Hilfe im Notfall“ oder „Planung von Turnierformen“ zeigen einen kleinen Ausschnitt der Unterrichtseinheiten der zukünftigen Aufgaben eines Sporthel-fers auf. Stets wurde darauf geachtet, theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis umzuset-zen. Besonders kreativ zeigten sich die Schüler/innen bei der Erfindung eigener Spiele.
„Insgesamt betrachtet, hat sich in diesen Tagen eine sehr motivierte und gut kooperierende Gemeinschaft gefunden, die nun die Gelegenheit hat, ihr Wissen und ihre erworbenen Fä-higkeiten im Schulalltag anzuwenden“, resümiert Sportlehrer Thomas Egbert.
Die Betreuung der Jugendlichen durch die Ausbildungslehrer ist nach der Kompaktveranstal-tung nicht beendet: Regelmäßige Arbeitstreffen mit den Jugendlichen finden auch in Zukunft statt. Zudem sollen die Sporthelfersprecher die Gelegenheit bekommen, an der Fachkonfe-renz Sport teilzunehmen.
Sabine Gora und Thomas Egbert freuen sich über den Verlauf des ersten Lehrgangs: „Wir bedanken uns bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für eine äußerst gelungene erste Ausbildungsfahrt. Es war für uns eine tolle Erfahrung mit ihnen zu arbeiten!“
(pm)

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