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Neues Netzwerk für junge Frauen

Veröffentlicht am: 02. Juni 2009
Neues Netzwerk für junge Frauen

Gemeinsam mit dem Antonia-Werr-Zentrum der Oberzeller Franziskanerinnen und dem Haus Sankt Lioba des Caritas-Fachverbandes In Via gründete das Berufsbildungswerk der Caritas Don Bosco GmbH am Dienstag, den 12. Mai 2009 in einer feierlichen Zeremonie das Jugendhilfe-Netzwerk Würzburg für Mädchen und junge Frauen in Ausbildung.
Dieser Kooperationsverbund ist bisher einmalig in seiner Art und zielt speziell auf junge Frauen aus schwierigen familiären Verhältnissen ab, für die es bisher viel zu wenige Angebote hinsichtlich einer beruflichen Ausbildung gibt.
Die drei Einrichtungen arbeiteten bereits in der Vergangenheit zusammen. Das neue Netzwerk soll die Zusammenarbeit noch verstärken. Die Kompetenzen und Ressourcen jeder einzelnen Einrichtung werden gebündelt. So können die jungen Mädchen z.B. von einer stationären Jugendhilfemaßnahme, die oft mit Erreichen eines Schulabschlusses beendet wird, weiter über das Berufsbildungswerk, das speziell für dieses Programm eigene Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt, bis hin zum Wohnen begleitet werden. Dieses wird erst einmal durch 16 Wohnplätze, zum Teil im Haus Sankt Lioba, zum Teil in Außenwohngruppen des Antonia-Werr-Zentrums gewährleistet.
Ein großer Schritt ist damit getan. Zusätzliche Kosten entstehen den Kostenträgern, wie zum Beispiel der Agentur für Arbeit oder den Jugendämtern übrigens nicht. Sie müssen nach wie vor nur für die jeweiligen Einzelmaßnahmen aufkommen. Das Programm startet zum 1. September diesen Jahres und wird bundesweit beworben. Der regionale Schwerpunkt wird wahrscheinlich in Nordbayern liegen.
Bild: Stehen für das neue Netzwerk: Andreas Halbig, Direktor des BBW Würzburg, Schwester Agnella Kestler, Gesamtleiterin des Antonia-Werr-Zentrums und Angelika Blenk, Geschäftsführerin des Caritas-Fachverbandes In Via
(ua)

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