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Neun Novizen treffen zweimal Don Bosco

Veröffentlicht am: 24. Februar 2012
Neun Novizen treffen zweimal Don Bosco

Pinerolo, Februar 2012 - Das Noviziatsjahr in Pinerolo bringt zwei große Vorteile mit sich. Die internationale Hausgemeinschaft – dieses Jahr bestehend aus einem Malteser, einem Ukrainer, fünf Italienern und zwei Deutschen – fordert zu einem ausgeprägten Kulturaustausch heraus und weitet den Blick auf die salesianische Kongregation schon in den ersten Ausbildungsjahren. Der zweite Vorteil jedoch hat einen noch größeren Einfluss auf die Noviziatsausbildung: Die räumliche Nähe zu den Geburtsorten des Werkes Don Boscos. Geradezu selbstverständlich nimmt so der Januar als salesianischer Monat eine besondere Rolle im Verlauf des Noviziats ein. Neben vielfältigen Exkursionen zu den Schauplätzten der Geschichte der Kongregation hat das Don-Bosco-Fest selbst eine hervorgehobene Bedeutung. Es ist Tradition, dass an diesem Tag die Novizen die Betreuung der Pilger in Turin-Valdoco übernehmen. Sie animieren ebenfalls die liturgischen Feiern. Auch in diesem Jahr waren es die kleinen Begegnungen mit den vielen Don-Bosco-Verehrern von Turin, die bei den Novizen einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Neben den vielen Pilgern zeigt das Don-Bosco-Fest in Turin aber auch die Verbundenheit mit dem Nachfolger des Jugendapostels, mit Don Pascual Chávez, der auch in diesem Jahr an den Feierlichkeiten teilnahm. In einem ruhigen Moment kam es so zu einem Austausch der Novizen mit dem „aktuellen Don Bosco“. Dabei war für den Generaloberen nicht nur die Herkunft der Novizen von großem Interesse sondern er ermutigte auch mit einem wachen Auge in die Zukunft zu schauen. Insbesondere das Anliegen der Berufungen für die salesianische Familie legte er den Novizen ans Herz. Wie die geringere Zahl der Novizen in diesem Jahr zeigt und wie auch die vorsichtigen Prognosen für die kommenden Jahre zeigen, ist hier große Sorge angebracht. Diese darf aber nicht im Vordergrund stehen, so der Generalobere, sondern alle müssen sich mit großem Einsatz für eines der Hauptziele Don Boscos einsetzten: In den jungen Menschen kirchliche Berufungen reifen zu lassen. Die Predigten in Valdocco am Fest des Heiligen der Jugend machten deutlich, dass gerade im Jahr der historischen Rückbesinnung auf Don Bosco auch die Suche nach Berufungen eine herausgehobene Rolle zu spielen hat.

Das Don Bosco-Fest in Valdocco hat die Novizen in diesem Bestreben ermutigt. Die große Begeisterung für das Erbe Don Boscos seitens der Bewohner von Turin und die Verbundenheit der Jugendlichen mit dem Werk Don Boscos sprechen eine klare Sprache: Vielleicht mehr denn je zuvor ist heute die Stimme der Salesianer in der Kirche gefragt.

(sh)

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