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P. Herbert Bihlmayer gibt nach 22 Jahren den Vorsitz im ZUK-Trägerverbund ab. Nachfolger ist P. Heiner Heim.

Veröffentlicht am: 26. April 2011
Foto: (v. l.) Prof. Dr. Wolfgang Schröder, 2. Vorsitzender; Pater Herbert Bihlmayer, scheidender 1. Vorsitzender; Pater Heiner Heim, neugewählter 1. Vorsitzender; Stiftungsdirektor Franz Pany, Schatzmeister und geschäftsführender Vorstand.

Benediktbeuern, 19. April 2011 – Nach 22 Jahren legte P. Herbert Bihlmayer das Amt des Ersten Vorsitzenden im Trägerverbund des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V. (ZUK) nieder. Er hatte diese Funktion seit der Gründung des Zentrums inne und die Entwicklung wesentlich mitbestimmt. P. Bihlmayer sagte dem einstimmig gewählten neuen Vorsitzenden P. Heiner Heim seine Unterstützung für den Übergang zu, wie er dem ZUK auch weiterhin verbunden bleiben wird. Nicht zuletzt in seiner Hauptaufgabe als Stiftungs-vorstand des Don Bosco Stiftungszentrums.
P. Heiner Heim, heute Pfarrer in Benediktbeuern, ist mit dem Zentrum für Umwelt und Kultur bestens vertraut, war er doch als Direktor des Klosters und als Provinzökonom mit der Entwicklung des ZUK befasst.
Bürgermeister Georg Rauchenberger meinte, es sei sein Schicksal, häufig die Wahlleitung zu übernehmen. Das sei nicht immer ein Vergnügen. Für das ZUK mache er es gerne, da die Nachfolge geregelt ist.
In der letzten von ihm geleiteten Mitgliederversammlung des Trägerverbundes verwies P. Bihlmayer auf die alte Sorge des ZUK: zu wenig Geld und daher eine Unterbesetzung mit Mitarbeitern. Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber regte an, das ZUK aktiv in der Energiewende als Forum zu etablieren. Hier gebe es in naher Zukunft großen Handlungsbedarf.
Der Rektor des ZUK, P. Karl Geissinger SDB, blickte zurück auf das Berichtsjahr: Frisch war der Eindruck aus dem Besuch der EU–Kommission, des Direktors der Programme zur Entwicklung des ländlichen Raumes, Antonis Constantinou. ZUK - Mitarbeiterin Doris Linke skizzierte den Trägerverbunds-mitgliedern die Vision für das Bildungsprogramm. Es muss sich an neuen Zielgruppen und ausbleibenden Fördermöglichkeiten orientieren. Zugleich stellte sich Elisabeth Kohlhauf, die neue Bildungsreferentin der ZUK-Akademie, dem Mitgliederkreis vor. Der Kulturreferent im ZUK, Wolfgang Lichterstern, gab einen Ausblick auf die kulturellen Veranstaltungen und mit Einblicken in die geleistete praktische Naturschutzarbeit auf dem Klosterland rundete Elisabeth Wölfl vom ZUK-Naturschutzbüro den Bericht ab.
(Prof. Dr. Wolfgang Schröder)

Foto: (v. l.) Prof. Dr. Wolfgang Schröder, 2. Vorsitzender; Pater Herbert Bihlmayer, scheidender 1. Vorsitzender; Pater Heiner Heim, neugewählter 1. Vorsitzender; Stiftungsdirektor Franz Pany, Schatzmeister und geschäftsführender Vorstand.

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