Pilgerreise nach Santiago de Compostela
Augsburg/ Santiago de Compostella, Oktober 2011 - Seit das Buch „Ich bin dann mal weg …“ von Hape Kerkeling zu einem Bestseller wurde, ist Pilgern wieder in. Und Anselm Grün meint: „Denn wer wandert wandelt sich, wer sich wandelt bleibt lebendig“.
Mit diesen und manch anderen Erwartungen sind die Pfarreiangehörigen von Don Bosco und St. Wolfgang für 9 Tage nach Spanien aufgebrochen. Nach dem Flug nach Pamplona feierten wir mit unserem geistlichen Begleiter P. Putzer die erste Pilgermesse in der jeder ganz persönlich den Reisesegen erhielt. Von dort aus ging’s den Camino entlang über Logrono, Burgos, Leon, Ponteferrada, Sarria nach Santiago de Compostela. Täglich stand ein Fußmarsch von ca. 10 bis maximal 15 km auf dem Programm. Es wechselten sich Wanderungen und kulturelle Elemente ausgewogen ab. Höhepunkt eines jeden Tages war eine besinnliche Einheit, entweder in Form eines Gottesdienstes oder einer Statio, die von P. Putzer gut vorbereitet waren.
Auch unsere Senioren, teilweise bereits über 80Jahre, schafften die Wegpassagen, weil ihnen die Gemeinschaft immer wieder Mut machte.Am Pass von Rabanal legten wir, wie es bei Pilgern Brauch ist, einen Stein am Cruz de Ferro ab und befreiten uns von dem, was uns belastet. Man ließ die Sorgen los und fühlte eine gewisse Erleichterung.In Santiago nahmen wir an der großen Pilgermesse teil und das Apostelgrab.
Am Ende dieser Reise konnten wir erfahren, dass wir zu einer richtigen guten Gemeinschaft geworden sind und diese Pilgerfahrt in jedem von uns etwas bewegt hat.
(Uli Reich)
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