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SALESIANER DON BOSCOS IN JAPAN: AUF DER SUCHE NACH EINEM GEMEINSAMEN ANSATZ
Salesianer Don Boscos in Japan: Auf der Suche nach einem gemeinsamen Ansatz
Tokio, 16. März 2011 – Japan erlebt in dieser Zeit Momente der großen Angst und Sorge.
Die Bevölkerung wartet noch immer auf genauere Hinweise und Erklärungen von Seiten der Behörden. Auch die Salesianer Don Boscos in Japan fragen sich, was sie unternehmen können. Zwar werden die Menschen in Japan dazu aufgefordert Ruhe zu bewahren, dennoch ist der Zustand des Atomkraftwerks in Fukushima zur größten Unbekannten im Hinblick auf die gegenwärtige Lage und die Zukunft Japans geworden.
Die Botschafter verschiedener Länder haben ihre Landsleute dazu aufgefordert, Japan zu verlassen und in ihre Heimatländer zurückzukehren.
Auch Tokio, 240 km von Fukushima entfernt, gilt nicht als völlig aus der Gefahrenzone und Zehntausende von Menschen werden trotz der Schwierigkeiten versuchen, die Hauptstadt zu verlassen.
P. Aldo Cipriani, Provinzial von Japan, der gerade von einem Besuch in Thailand zurückgekehrt ist, hat der ANS seine großen Bedenken mitgeteilt. Er wies auf den Ernst der Lage hin, in der sich die japanische Bevölkerung durch die erheblichen Schäden an den Atomkraftwerken infolge des Tsunami befindet.
„Die Situation in den betroffenen Gebieten ist wirklich erschreckend und es ist derzeit schwierig, die Auswirkungen der Strahlung abzuschätzen“, so P. Cipriani.
Die Salesianer, mit ihren 6 Zentren in der Hauptstadt, haben ein Treffen für den 17. März anberaumt, um die ernste Lage zu besprechen. P. Cipriani sagte, dass alle etwaigen Entscheidungen in Abstimmung mit den anderen religiösen Kongregationen genommen werden und bittet um Gebete für Japan und seine Menschen.
(nach ANS, 16. März 2011)
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