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SALESIANISCHE SPORTSPIELE ALS VERBINDUNG VON SPORT, KULTUR UND RELIGION
Salesianische Sportspiele als Verbindung von Sport, Kultur und Religion
Den olympischen Gedanken, bezogen auf die salesianische Jugendpastoral, hatten die Organisatoren ganz bewusst zum Motto dieser Spiele gemacht: „We are of many different nations to share the spirit of Don Bosco which is scattered throughout Europe and to show that peace is possible and we can build through sport.” Die malerisch an der Adriaküste gelegene Sportschule zwischen Venedig und Triest bot für die Verwirklichung dieser Idee beste Vorrausetzungen. Auch wenn es in diesem Jahr nur ein reduziertes Sportprogramm gab, waren dennoch fast 500 Jugendliche aus Belgien, Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Slowakei, Slowenien und Spanien zusammengekommen. Neben dem sportlichen Wettstreit, bei dem die Essener Teams in ihren Wettkampfklassen einen dritten, vierten und fünften Platz belegten, standen die Begegnung der Jugendlichen sowie die kulturelle und religiöse Dimension im Mittelpunkt der Spiele. Der Austausch von kleinen Geschenken vor einem Spiel, ein gemeinsames Wettkampffoto, ein lockerer Kick am Strand, ein Ausflug aller Sportler nach Triest, der gemeinsame Gottesdienst in einer Wallfahrtskirche sowie die Abschlussfeier mit Ehrung der teilnehmenden Teams ließen die Jugendlichen das Anliegen der 21. Internationalen Sportspiele und der salesianischen Idee spüren. Besonders gut verstanden sich die Essener Teams mit den kroatischen Basketballern.
Und so freuen sich die Don-Bosco-Schüler schon auf 2011. Dann sollen die Spiele in Valencia stattfinden, der Stadt, die im kommenden Jahr europäische Hauptstadt des Sports ist. Dafür gilt es hinter den Kulissen noch Überzeugungsarbeit zu leisten. Georg Leibold vom Don-Bosco-Gymnasium, der während der Spiele als erster „Nicht-Italiener“ zum neuen Präsidenten der PGS-International gewählt wurde, wird das zu einer seiner vordringlichen Aufgaben machen.
(Scr)
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