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Symbol für sauberen Strom

Veröffentlicht am: 14. September 2009
Symbol für sauberen Strom

Klimaschutz: Das Solarkreuz, an dem auch sieben junge Ungarn mitbauten, grüßt nun die Besucher der Naturparkgemeinde.
Ensdorf – Mit dem Solarkreuz im Klostergarten am Ortseingang hat Ensdorf nun ein neues Wahrzeichen erhalten. „Ein Symbol als Element der umweltfreundlichen Naturparkgemeinde“, wie Bürgermeister Dollacker es bezeichnet. Ein Symbol auch für sauberen Strom und Bekenntnis zur christlichen Schöpfungslehre, so Klosterdirektor Pater Georg Matt: „es ist ein Symbol der regenerativen Energie als Bewahrung der von Gott geschenkten Schöpfung.“
Auf Initiative und in Trägerschaft des Fördervereins des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) ist die Anlage erbaut worden, so ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf, der die Anlage vorstellte. In der Tradition der Salesianer Don Boscos, der Einbindung junger Menschen, erinnerte der Verwaltungsleiter des Ensdorfer Klosters, Jürgen Zach, sei das Gebäude von Zimmerer-Lehrlingen im ersten Ausbildungsjahr errichtet worden. Ideengeber und Bauleiter seien Fachlehrer Karl Müller und ZEN-Vorstandsmitglied Ekkehard Brühschwein gewesen.
Sieben Jugendliche aus der ungarischen Partnerschule Székesfehérvár waren Anfang April in der Amberger Berufsschule zu Gast und im Kloster Ensdorf untergebracht, erinnerte Zach. Fachlehrer Karl Müller hatte den Schüleraustausch organisiert. Die jungen Leute lernten zum einen die jeweils andere Kultur kennen und erfuhren beim gemeinsamen Bau des Solarkreuzes mit den deutschen Zimmererlehrlingen hautnah, welche Bedeutung alternative Energien in Deutschland haben.
Das Solarkreuz grüßt nun also die Besucher Ensdorfs am nördlichen Ortseingang. Ein Symbol, so Klosterdirektor Pater Georg Matt, das „ähnlich, wie früher Wetterkreuze schlechtes abhielten, nun gutes Wetter anziehen soll.“ Für Verwaltungsleiter Jürgen Zach aber ist mit dem Bauwerk auch „die erste Solartankstelle der Zukunft für die Region entstanden“.
Bild: Zur Zeit montieren Ekkehard Brühschwein und Hermann Dotzler, beide Mitglieder im ZEN-Förderverein, die Module für das Solarkreuz.
(Mittelbayerische Zeitung, 2. September 2009 / azd)

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