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„WERTVOLLERLEBEN“ - WANDERAUSSTELLUNG MACHT STATION IN ENSDORF
„WertvollerLeben“ - Wanderausstellung macht Station in Ensdorf
Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgerufen. Diese internationale Initiative soll dazu beitragen, die Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung weltweit in den Bildungssystemen zu verankern. Jedes Jahr der Dekade ist einem speziellen Thema gewidmet. 2010 steht „Geld“ im Mittelpunkt der Bildungsinitiative und damit ein Themenkomplex, der nicht zu den klassischen Themen der Umweltbildung gehört. Inhaltlich geht es v. a. um „Konsum, Lebensstil und Werte“, „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Regionalwirtschaft“ und „Natur als Ressource“.
Wenn es um die Zukunft geht, haben die Menschen in Deutschland derzeit v. a. das Wort „Krise“ vor Augen. Zukunft hat immer auch zu tun mit Ängsten, Wünschen und Sehnsüchten. Darauf möchte diese Ausstellung eine Antwort geben.
Gefordert ist ein bescheidenerer Lebensstil, der die Vielfalt der Natur und die Menschenfamilie im Blick hat. WertvollerLeben bedeutet deshalb aber nicht Verzicht, sondern ganz im Gegenteil „Lust auf Zukunft“ und Lust auf Leben in seiner ganzen Dimension.
Die Umweltstation Kloster Ensdorf hat dieses wesentliche Anliegen der Bildung für nachhaltige Entwicklung bereits vor 10 Jahren in der CD-Produktion „Lust auf Leben“ der Gruppe Gegenfeuer thematisiert. Auch viele der Bildungsangebote haben den Tenor: Wertvoll ist unser Leben dann, wenn wir nicht auf Kosten der Schöpfung, sondern in ihr leben. Das betrifft nicht nur den Umgang mit der Natur, sondern auch den der Menschen untereinander.
Werte lassen sich aber nicht verordnen. Sie verlangen nach Vorbildern, neuen Lebensmodellen und Zukunftsvisionen. Das ist die Leitidee der Wanderausstellung „WertvollerLeben“ im Rahmen der diesjährigen Kampagne von Umweltbildung.Bayern.
Die Ausstellung ist in sechs Module gegliedert:
Es geht um das persönliche Glück, um die Konsequenzen unseres Handelns in der Einen Welt, um die Schätze der Lebendigen Erde, um den persönlichen Warenkorb und die Thematik des Konsums, die Einmaligkeit des Blauen Planeten und um eine tolle Idee am Ende, wo jede/r BesucherIn sich zum Wächter des Glücks machen kann.
Wenn sie am Ende nach Hause gehen, nehmen die Besucher jeweils 10 Bohnen mit und stecken sie in die rechte Hosentasche. Sie sind damit Wächter des Glücks!
Immer, wenn sich etwas Angenehmes ereignet, wechselt eine Bohne in die linke Tasche, wo sie das kleine Alltagsglück bis zum Schlafengehen bewahren.
Oder: sie schenken das Glück weiter, stecken es in die Erde und freuen sich in ein paar Wochen über multipliziertes Glück!
„Hier geht niemand raus, ohne etwas mitzunehmen für ein – für sein - Wertvoller(es)Leben!“ meinte eine Besucherin.
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