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Zu Fuß in der Sahara und im Sahel

Veröffentlicht am: 29. November 2011
Zu Fuß in der Sahara und im Sahel

Benediktbeuern – In seinem Lichtbildervortrag „Zu Fuß in der Sahara und im Sahel“ berichtet der ehemalige Klosterarchitekt Hans Heldwein am Donnerstag, 1. Dezember, im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) über Wanderungen in Mauretanien, Mali und Algerien, die er gemeinsam mit seiner Frau unternahm. Nachdem sie den ersten Jakobsweg (Camino Francés) gegangen waren, zog es das Ehepaar Heldwein in den Jahren 2002, 2004 und 2007 in die Sahara und in den Sahel. Ähnliche Gefühle wie auf dem Jakobsweg konnten sie dort durchleben.

In Mauretanien wanderte das Ehepaar auf der Ost-West-Route des Karawanen­weges durch den Adrar. Dabei kamen sie durch die beiden Wüstenstädte Ouadan und Chinguetti - mittelalterliche Bildungszentren, die zur Zeit unserer Klostergründungen entstanden. In Mali (Sahel) begegneten die Heldweins den Dogons, einem Volksstamm, der fast noch im Steinzeitalter lebt und einen Glauben der Natur- und Ahnenverehrung pflegt. Vom 11. bis 14. Jahrhundert flüchteten sich die Dogons vor den Reiterheeren der Mossi in die Felsabbrüche von Bandiagara. In Algerien zogen die beiden Pilger, begleitet und betreut von den Tuaregs, durch das Tassili-Gebirge von Djanet bis zur Oase Issèndilene.

Der kurzweilig gestaltete Lichtbildervortrag wird wieder untermalt durch Zeichnungen und Aquarelle des Autors und gewürzt durch die Lesung interessanter wie humorvoller Episoden und Betrachtungen. Er beginnt um
19 Uhr im DBU-Saal (Tagungsraum 4) des Maierhofes (Zugang über das Westtor des Maierhofes). Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Teilnehmer­beitrag beruht auf Spendenbasis. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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