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Aktuelle Informationen zur Arbeit der Salesianer Don Boscos mit jungen Flüchtlingen

Arbeit mit UMF

Um einem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Flüchtlinge gerecht zu werden, hat die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Arbeit und ihr Angebot für die Begleitung von jungen Flüchtlingen kontinuierlich ausgeweitet. Derzeit werden in 14 deutschen Einrichtungen des Ordens rund 550 Jugendliche betreut - Tendenz steigend (Stand: 24. Februar 2016).

An dieser Stelle erhalten Sie einen Überblick über unsere Arbeit mit jungen Flüchtlingen in Deutschland.

 

 

Übersicht

 

Arbeit mit UMF 2

Hintergrund

Junge Menschen, die ihre Heimat verlassen und vor Hunger, Krieg und Verfolgung oder Naturkatastrophen fliehen, sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt und gefährdet. Sie brauchen hierzulande Menschen, die sich ihrer annehmen und sie begleiten. In verschiedensten Projekten und Einrichtungen in ganz Deutschland bieten die Salesianer Don Boscos jugendlichen Migranten, Asylbewerbern und Flüchtlingen, die ohne ihre Familie nach Deutschland kommen, Hilfe bei der Organisation und Bewältigung ihres Alltags in fremder Umgebung. Dazu gehören:

  • Unterstützung bei der Klärung von rechtlichen Fragen (Statusklärung),
  • Hilfen beim Ausfüllen von Anträgen, bei Behördengängen und beim Erlernen der Deutschen Sprache,
  • Begleitung bis zum Erreichen eines Schulabschlusses,
  • Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsstellen sowie sonstigen Qualifizierungsmaßnahmen,
  • pädagogische und seelsorgliche Begleitung,
  • Aufbereitung der Fluchterlebnisse mit therapeutischer Hilfe,
  • Gesundheitserziehung.

Mit ihrer Arbeit führen die Salesianer Don Boscos und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Auftrag ihres Ordensgründers, des italienischen Priesters und Erziehers Johannes Bosco (1815 – 1888) fort, dessen Anliegen es war, junge Menschen ganzheitlich zu begleiten und mit ihnen Perspektiven für eine gelingende Zukunft zu entwickeln.

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Aktuelle Zahlen

In mittlerweile 14 Einrichtungen – Wohnheimen, Jugendhilfeeinrichtungen und Berufsbildungswerken – betreut die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos deutschlandweit derzeit rund 550 junge Flüchtlinge (Stand: 24. Februar 2016). Dabei handelt es sich größtenteils um junge Männer zwischen 16 und 18 Jahren, die aus afrikanischen Ländern sowie aus Afghanistan, Syrien und dem Irak stammen. Sie sind größtenteils in pädagogischen Wohngruppen mit in der Regel bis zu zwölf Jugendlichen untergebracht. Vier Betreuer/innen kümmern sich rund um die Uhr.

Aber auch andere Projektformen wurden bedarfsgerecht umgesetzt: So wurde zum Beispiel im Don-Bosco-Gymnasium in Essen eine "Integrationsklasse" eingerichtet, in der 20 Jugendlichen gesondert beschult werden.

In folgenden Einrichtungen der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos wird derzeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gearbeitet:

Clearingstellen: Die Einrichtung Don Bosco Helenenberg trägt in Trier die Clearingstelle für das Land Rheinland-Pfalz; seit Oktober 2015 ist auch das Berufsbildungswerk (BBW) der Caritas-Don Bosco gGmbH in Würzburg Clearingstelle mit derzeit 43 Plätzen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Tendenz steigend.

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Arbeit mit UMF 3
Grundsätze und Leitlinien unserer Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Bei ihrer Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen legen die Salesianer Don Boscos Wert auf eine Transparenz im ausländerrechtlichen Verfahren sowie – trotz der derzeit großen Herausforderungen und des Drucks steigender Fallzahlen – auf die Einhaltung von Grundsätzen und Qualitätsstandards. Dazu hat der Orden eigene Leitlinien verabschiedet:

 

1. Adäquate Hilfestellung!
Wir setzen uns für eine adäquate Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) ein. Jeder junge Mensch soll die Hilfe erhalten, die er benötigt. Eine fachliche Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs ist dafür unerlässlich. Im existentiellen Interesse der UMF legen wir großen Wert auf transparente Verfahrensabläufe im ausländerrechtlichen Verfahren.

2. Kooperation ist wichtig!
Der Einsatz für die UMF braucht zuverlässige Kooperationen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene (Landes- und Bundesbehörden, freie und öffentliche Jugendhilfeträger, Interessenverbände). Wir arbeiten mit den relevanten Institutionen vertrauensvoll zusammen und gewährleisten eine regionale Vernetzung, um die individuellen Hilfebedarfe so passgenau wie möglich zu erfüllen.

3. Bildung gehört dazu!
Wir machen uns für den sofortigen und gleichberechtigten Zugang von UMF zu Bildung und Teilhabe stark. Wir verstehen Bildung ganzheitlich. Daher unterstützen wir die Jugendlichen bei ihrer beruflichen Orientierung sowie bei der Vermittlung von Lehrstellen oder anderen geeigneten Qualifizierungsmaßnahmen, außerdem fördern wir ihre Werteentwicklung gerade in der Auseinandersetzung zwischen bisher erfahrenen Wertvorstellungen und denen, die sie hier kennenlernen.

4. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben Rechte!
Auf dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes basieren die Würde eines jedes Menschen und ihre damit verbundenen Rechte. So verstehen wir die Arbeit mit UMF immer auch als jugendhilfepolitische Arbeit. Wir setzen uns für die Durchsetzung der Rechte von jungen Flüchtlingen ein. Die gute Zusammenarbeit mit Vormündern und Ergänzungspflegern ist ein wichtiger Schlüssel dafür; ihnen stellen wir unsere fachkundige Erfahrung zur Verfügung.

5. Gezielte Integration!
Wir sprechen uns für zielgruppenspezifische Wohnangebote aus, die sich in unseren Einrichtungen bewährt haben. Wichtig sind uns dabei stets eine dauerhafte Begleitung und – wo möglich – die stufenweise Integration in die Regelangebote vor Ort.

6. Sprache als Brücke!
Spracherwerb und Sprachkompetenzschulung sind Grundlage von Bildung und Integration. Wir unterstützen die jungen Menschen beim Erlernen der deutschen Sprache. Bei der Auswahl von Sprachmittlern für unsere interne Verständigung sind wir darauf bedacht, vertrauenswürdige Personen zu finden.

7. Zielgruppenspezifische Kompetenz!
Wir legen großen Wert auf die fachliche Qualifikation sowie auf Fort- und Weiterbildungen für unsere Mitarbeiter/-innen. Bei der Planung von Angeboten für UMF richten wir besonderes Augenmerk auf Flexibilität und Verlässlichkeit und sorgen dafür, dass auch in belegungsarmen Zeiten qualitativ gute Arbeit für die jungen Menschen geleistet werden kann.

 

Unsere Leitlinien stehen hier zum Download bereit:

 

 

Um auch im Falle einer Notbetreuung angemessene Hilfe leisten zu können, kooperieren die Salesianer Don Boscos darüber hinaus auch mit anderen öffentlichen und freien Trägern. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordens werden durch das Jugendpastoralinstitut in Benediktbeuern regelmäßig geschult; Schwerpunkt der Ausbildung sind Qualifizierungsmaßnahmen in den Bereichen Traumapädagogik und interreligiöser Kompetenz.

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Pater Josef Grünner SDB

Interview von P. Josef Grünner SDB

Die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) hat am 11. August ein Interview mit Provinzial P. Josef Grünner SDB zur Arbeit der SDB mit jungen Flüchtlingen gesendet. Darin heißt es u.a.:

Provinzial P. Josef Grünner SDB: „Der Druck ist groß. Uns ist wichtig, dass die Flüchtlinge genauso betreut werden wie die anderen jungen Menschen in unseren Einrichtungen. Wir legen wert auf Transparenz im ausländerrechtlichen Verfahren, dazu kommt die Kooperation mit anderen Trägern. Die Flüchtlinge sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert werden, dazu gehören Sprachkurse und berufliche Qualifikation. Da ist es ein Vorteil, dass sie bei uns auch mit anderen jungen Leuten zusammenkommen. Sie können gemeinsam die Freizeit verbringen und essen. So geschieht Begegnung und letztlich Integration“.

Den vollständigen Text des Interviews können Sie hier nachlesen.

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Medienberichte

Allein auf der Flucht, aufgefangen in einer neuen Familie

Für minderjährige Flüchtlinge, die ohne erwachsene Angehörige in Rheinland-Pfalz ankommen, ist das Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg oft die erste Anlaufstelle. Viele von ihnen haben unfassbare Dinge erlebt.
Zum Artikel
Trierischer Volksfreund, 09.10.2015

 

Ohne Eltern auf der Flucht - ein Tag im Leben eines Flüchtlings

Ein berührender Beitrag, gedreht im Jugendhilfezentrum Don Bosco auf dem Helenenberg.
Zum Fernsehbeitrag
Landesschau Rheinland-Pfalz, 21.10.2015, 18.45 Uhr, 4:19 min

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Erklärung des Abschlussforums des überdiözesanen Gesprächsprozesses zur Flüchtlingskrise

Am Samstag, 12. September 2015, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abschlussforums des überdiözesanen Gesprächsprozesses, 300 Vertreterinnen und Vertreter des kirchlichen Lebens in Deutschland, eine gemeinsame Erkklärung zur Flüchtlingskrise abgegeben, die auch der Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, P. Josef Grünner SDB, uneingeschränkt unterstützt. Darin heißt es u.a.:

"(...) Wir sind allen Menschen in diesem Land, den vielen Engagierten in der Gesellschaft und in allen Bereichen der Politik und der staatlichen Verwaltungen, dankbar für die überwältigende Hilfsbereitschaft, die den Flüchtlingen in diesen Wochen und Monaten entgegengebracht wird. Mit Freude dürfen wir auch feststellen, in welchem Maße die professionellen Caritas-Einrichtungen und die Ordensgemeinschaften ebenso wie unzählige ehrenamtlich Tätige in Pfarrgemeinden und kirchlichen Gruppen denen zur Hilfe eilen, die vor Kriegen und Bürgerkriegen, religiöser und politischer Verfolgung geflohen sind." (...)

Die vollständige Erklärung können Sie hier downloaden:

 

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Deutsche Bischofskonferenz ernennt Flüchtlingsbeauftragten

Angesichts der zunehmenden Zahl von Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, und der damit verbundenen drängenden Fragen für Gesellschaft und Politik hat die Deutsche Bischofskonferenz bei ihrer jüngsten Herbst-Vollversammlung in Fulda den Erzbischof von Hamburg, Erzbischof Dr. Stefan Heße, zum „Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen“ ernannt. Zu seinem elfköpfigen Arbeitsstab gehört auch der Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, P. Josef Grünner.

Zur Presseinformation der Deutschen Bischofskonferenz

 

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Salesianer Don Boscos bei Vollversammlung der Bischöfe - Leitsätze verabschiedet

Mit einem Studientag im Rahmen ihrer Frühjahresvollversammlung vom 15. bis 18. Februar 2016 informierten sich die katholischen deutschen Bischöfe über politische Zusammenhänge und das vielfältige Engagement verschiedenster Gruppen in der Flüchtlingsarbeit.

Im Kreuzgang der ehemaligen Zisterzienserabtei im baden-württembergischen Kloster Schöntal präsentierten sich rund ein Dutzend kirchlicher Institutionen: Etwa die Caritas mit einem Therapiezentrum für Folteropfer, der Flüchtlingsdienst der Jesuiten, das katholische Siedlungswerk, das Bildungsarbeit in Jordanien unterstützt und auch die Salesianer Don Boscos, die in mittlerweile 14 ihrer Einrichtungen Angebote und Projekte für über 500 jugendliche Flüchtlinge bieten.

Provinzialvikar P. Franz-Ulrich Otto und Sieglinde Schmitz, Leiterin des Jugendhilfezentrums Don Bosco Helenenberg, stellten die Arbeit des Ordens mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland vor, beantworteten Fragen der Bischöfe und informierten über drängende Probleme und Fragestellungen.

Im Rahmen ihrer Vollversammlung verabschiedeten die deutschen Bischöfe einen Tag später Leitsätze für die kirchliche Flüchtlingsarbeit. Das bisherige Engagement solle fortgesetzt und ausgeweitet werden. Christen setzten sich „mit Entschiedenheit für die Anliegen der Flüchtlinge und Asylsuchenden ein“, heißt es in dem Papier. Die Kirche habe aber zugleich „immer auch das Wohl der gesamten Gesellschaft und insbesondere die Bedürfnisse der benachteiligten Menschen in unserem Land im Blick“.

Die vollständigen Leitsätze können Sie hier downloaden:

Zu den Leitsätzen des kirchlichen Engagements für Flüchtlinge

 

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Spendenkonto

Wenn Sie die Arbeit der Salesianer Don Boscos für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finanziell unterstützen möchten, so freuen wir uns über Ihre Spende und danken Ihnen sehr!

Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos garantiert, dass alle Daten vertraulich behandelt werden. Auf Wunsch übersenden wir Ihnen auch eine Einzelbestätigung direkt nach Eingang Ihrer Spende. 

Spendenkonto

Salesianer Don Boscos
LIGA Bank
Kontonummer: 22 13 230
IBAN: DE78 7509 0300 0002 2132 30
BLZ: 750 903 00
BIC: GENODEF1M05

Bitte geben Sie als Verwendungszweck an: UMF.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Spende!

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Ansprechpartner und Kontakt

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Salesianer Don Boscos erfahren möchten, konkrete Fragen oder Anliegen haben, so wenden Sie sich an:

Katharina Hennecke
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089 / 48 008 -360
E-Mail: pressestelle@donbosco.de

Frau Hennecke wird Ihnen dann eine/n entsprechende/n Ansprechpartner/in und Kontakt vermitteln.

Der heilige Johannes Bosco
Johannes-Bosco

Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren. Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die für ihn und seine erzieherische Tätigkeit kennzeichnende Grundhaltung [...]

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Provinzfest 2016

 

Impressionen vom Provinzfest anlässlich der 100-jährigen Präsenz der Salesianer Don Boscos und des Don-Bosco-Werks in Deutschland, das vom 3. bis 5. Juni 2016 in Würzburg stattfand.

Informationen und Fotogalerie

100 Jahre Don Bosco in Deutschland
100 Jahre Don Bosco in Deutschland Logo quer

Im Jahr 2016 feiert die Don Bosco Familie in Deutschland ein besonderes Jubiläum: Vor genau 100 Jahren wurde in Würzburg die erste Niederlassung der Salesianer Don Boscos in Deutschland gegründet. Alle Informationen zum Jubiläum und zum Jubiläumsfest vom 3.-5. Juni 2016 in Würzburg finden Sie auf unserer Sonderseite zum Jubiläum.

Weitere Informationen

Freiwilligendienste mit Don Bosco
Don Bosco Volunteers

Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst bei den Salesianern Don Boscos in Deutschland oder im Ausland? Hier findest du alle wichtigen Infos, Bewerbungsmaterialien, Termine und vieles mehr.

Weitere Informationen

Don Bosco Magazin
Titel 4-2016

Die Ordenszeitschrift wird von den Salesianern Don Boscos zusammen mit den Don Bosco Schwestern in Deutschland herausgegeben. Das Don Bosco Magazin erscheint alle 2 Monate. Das Magazin versteht sich als Familienmagazin und engagiert sich für die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und Familien.

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Prävention und Missbrauch
Präventiever Kinder- und Jugenschutz

Hier finden Sie Ansprechpartner für Opfer von sexuellem Missbrauch oder Misshandlung in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos in Deutschland sowie ein Dossier zum Thema sowie die aktuellen Präventionsmaßnahmen in unseren Einrichtungen.
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