Abenteuer-Spielplatz im Hundertwasser-Stil

Veröffentlicht am: 13. Juni 2019

Würzburg - Franziska von der Kindertagesstätte (KiTa) Margherita im Caritas-Don Bosco-Bildungszentrum freut sich über einen neuen Abenteuer-Spielplatz. Die Vierjährige nahm das rund 700 Quadratmeter große Gelände am Würzburger Schottenanger vor einigen Tagen mit den rund 50 weiteren KiTa-Kindern bei schönstem Frühlingswetter in Besitz. „Es ist toll, dass der Spielplatz so gut angenommen wird“, sagt geschäftsführender Direktor Andreas Halbig und ergänzt: „Wir bekommen nur begeisterte Reaktionen, egal ob von Groß oder Klein.“

Das neue Spielareal fällt trotz klassischer Elemente wie Rutsche, Schaukel oder Kletterhaus mehrfach aus dem Rahmen: Optisch erinnert es mit seinen verzerrten Holzbauten an die Häuser des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, beim Herumtollen können die Kinder unter anderem kreative Elemente wie eine Hängebrücke, zwei Tunnels, ein Trampolin oder Wasserspiele nutzen.

Konzipiert und handwerklich umgesetzt wurde der kreative Abenteuerpark in Eigenregie von Caritas-Don Bosco-Mitarbeiter Winfried Weidner. Der langjährige Ausbildungsmeister des Bildungszentrums gestaltete den ungewöhnlichen Spielplatz in den letzten Monaten mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail. Vom Fällen der Robinien über die Erdarbeiten bis hin zum Setzen der letzten Schrauben machte der Handwerker das Vorhaben mit Teilnehmern und Auszubildenden der Einrichtung schnell zu „seinem Projekt“. Unterstützt wurde Winfried Weidner durch den ebenfalls langjährigen Ausbilder und Gärtnermeister Walter Ziermann.

Das Ergebnis stimmt alle zufrieden. „Auch der TÜV hat bereits grünes Licht für die Nutzung gegeben“, ist Winfried Weidner froh, dass seine Bauten nicht nur schön, sondern auch sicher sind. In den nächsten Wochen werden noch der Wasserlauf in Betrieb genommen, ein Holzdrachen installiert und ein Gerätehaus ergänzt. Dann ist der Spielplatz fertig, um den Kita-Kindern des Caritas-Don Bosco-Bildungszentrums in den nächsten Jahren viel Freude zu bereiten.

Marcus Meier