Casa Don Bosco in Turin renoviert

Veröffentlicht am: 07. November 2020

Am Freitag, dem 2. Oktober 2020 begann die dreitägige feierliche Eröffnung des neu revovierten „Museo Casa Don Bosco“ in Anwesenheit des salesianischen Generaloberen Fr. Ángel Fernández Artime.

In fast zweijähriger Bauzeit wurde die Casa Don Bosco gründlich renoviert und alte historische Räumlichkeiten neu erschlossen. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier im großen Festsaal, in Anwesenheit des früheren Generaloberen Don Pascual Chavez, der Generaloberin der Don Bosco Schwestern Madre Yvonne Reungoat, einiger Generalräte, von Politikerinnen und 15 Botschaftern, v.a. aus Lateinamerika, hat der Generalobere in seiner Ansprache eindrucksvoll dargelegt, dass die Casa Don Bosco ein Patrimonium für die ganze Welt sei. Der Name Don Bosco öffne überall auf der Welt Türen. Don Bosco ist Vater der Jugendlichen weltweit. Daher ist diese Casa eine Kostbarkeit, die es zu bewahren gilt: „Don Bosco ist für die Welt, für die Jugendlichen, für die Zukunft“, so der Generalobere Don Angel Fernandez Artime.

Der Ersteindruck der renovierten Casa Don Bosco ist: imposant und riesig. Auch die Außenseiten des Hauses wurden gereinigt und repariert; die ganze Casa Don Bosco kann sich einer gewissen Ästhetik  nicht entziehen. Es war und ist ein familiär und einladend wirkendes Haus, ganz im Sinne Don Boscos.

Die Kellerräume mit Küche, Speisesälen und Backofen sind erstmals zugänglich und historisch sehr interessant. Im 1. und 2. Stock gibt es Ausstellungen und Anschauungsmaterial hinsichtlich der Entwicklung des Oratoriums und der Casa Don Bosco. Das Arbeits- und das Sterbezimmer Don Boscos wurden neu gestaltet. Ein touch screen mit salesianischen Suchaufgaben wird Jugendliche erfreuen.

Alles wurde gründlich erneuert, saniert und spirituell gestaltet, aber für zukünftige thematische Entwicklungen der Ausstellungsräume ist noch viel Luft.

Text und Foto: RefÖA/P. Bernhard Maier