Erntedankmarkt und Tag der Regionen im Kloster der Salesianer

Veröffentlicht am: 10. November 2016

Ensdorf - Unter dem Motto „Unsere Region in der Einen Welt – miteinander, nachhaltig, krisenfest“ fand am 2. Oktober, dem Erntedanksonntag, zum 18. Mal der durch die Umweltstation des Klosters Ensdorf organisierte „Tag der Regionen“ samt Erntedankmarkt statt.

Besonderes Flair brachte bei der Eröffnung eine Dudelsack- und Drehleiergruppe, sie weilte zu einem Workshop im Bildungshaus. Was dieser Erntedank bedeute, Dank an Gott für gute Ernte, sagte die neue Leiterin der Umweltstation, Gloria Reithmaier, sollte jeder spätestens nach der durch Pfarrer P. Hermann Sturm zelebrierten Messe wissen. Doch mache dies noch Sinn, „wenn das meiste, was wir essen, weiter gereist ist als wir selbst?“ Deshalb finde der Erntedankmarkt im Zusammenhang mit dem Tag der Regionen statt.

Am Tag der Regionen, so der Schirmherr, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, dürfe man selbstbewusst feststellen: „Ohne die Stärken, die in den Regionen wurzeln, wären Städte und Ballungszentren nicht lebensfähig“. Ländlicher Raum und Ballungsräume bräuchten gute Partnerschaft und enge Zusammenarbeit. Es sei ihm ein Anliegen, die eher ländlich geprägte Oberpfalz weiter voranzubringen, „denn mir sind die Menschen wichtig, die in ihrer Heimat bleiben und da gut leben wollen“.

Über 40 Aussteller gaben trotz des Nieselregens, der sich am Nachmittag noch verstärkte, im Klosterhof und im Kreuzgang ihre persönlichen Visitenkarten ab. Der Freundeskreis des Klosters hatte einen Flohmarkt aufgebaut.

Jürgen Zach

Zu Don Bosco Ensdorf