Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Arnes Sohshang zum Priester geweiht

Veröffentlicht am: 01. Januar 2019

Nongstoin (Indien) – „Ahme nach, was du vollziehst!“. Diese Worte sind Teil der Priesterweiheliturgie und sollen den Weihekandidaten daran erinnern, dass er das, was er in der Eucharistie mit den Menschen feiert – die Lebenshingabe Jesu Christi – auch selbst im Dienst an den Menschen leben soll. Sie galten am 30. Dezember, dem Fest der Hl. Familie, auch Dk. Arnes Sohshang, der an diesem Tag durch Erzbischof Dominic Jala SDB von Shillong in seinem Heimatbistum Nongstoin in Nordostindien zum Priester geweiht wurde. Nach den langen Jahren des Noviziats und Philosophiestudiums in seiner Heimat sowie des Praktikums und Theologiestudiums in Deutschland war seine Priesterweihe ein großes Fest für seine ganze Familie und sein Heimatdorf.

Rund 20.000 Menschen feierten mit

Mit ihm wurden auch der Salesianer Kenny Nongrum, der in der Zentralprovinz ICC tätig ist, sowie ein Kapuziner und ein Diakon seiner Heimatdiözese geweiht. Alle vier entstammen dem Volk der Khasi, in deren Sprache die Liturgie stattfand. Es wird geschätzt, dass 20.000 Gläubige aus dem ganzen Bistum an der Feier teilnahmen! So fand sie nicht im Dom, sondern bei schönstem Wetter davor auf dem Sportplatz statt. Aus Deutschland nahmen Provinzial P. Reinhard Gesing, der den Weihekandidaten viele Jahre lang in der Ausbildung begleitet hatte, P. Werner Pfundstein, bei dem er das Diakonatspraktikum absolviert hatte, sowie Freunde des Weihekandidaten aus Regensburg und Sannerz an der Feier teil.

Familiäre Wurzeln nicht vergessen

Alle waren tief beeindruckt von der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, von ihrer herzlichen Gastfreundschaft und von ihrer tiefen Religiosität. Der Erzbischof legte den Weihekandidaten in seiner Homilie ans Herz, Jesus nachzufolgen und wie Jesus zu sein, der aus einer armen Familie stammte und für die Familien da war. Eine der zentralen Aufgabe der Priester, insbesondere der Salesianer, sei es, die Familien und ihre Kinder zu begleiten. Darum dürften die Priester sich auch nicht ihrer eigenen familiären Wurzeln schämen und diese niemals vergessen, so der Erzbischof.

Bereicherung für deutsche Provinz

Am 31. Dezember feierte der Neupriester dann in seiner Heimatpfarrei Christkönig in Sonapahar und am Neujahrstag in seinem Heimatdorf Tynhiang die Heimatprimiz. P. Gesing bedankte sich bei P. Sohshangs Angehörigen und bei seiner Heimatprovinz Shillong dafür, dass sie der deutschen Provinz den jungen Mitbruder zur Ausbildung anvertraut hatten und dass er auch die ersten Jahre seiner priesterlichen Tätigkeit in Deutschland ausüben darf. Durch sein authentisches Zeugnis im Dienst an den jungen Menschen sei er eine Bereicherung für die Provinz. P. Sohshang wird ab Februar im Aktionszentrum als Jugendseelsorger und Bildungsreferent tätig sein.

red

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