Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Bayerische Bischöfe wollen theologische Ausbildung in Benediktbeuern erhalten – Salesianer Don Boscos begrüßen Unterstützung der Bischofskonferenz

Veröffentlicht am: 15. November 2010

München, 12. November 2010 – Die Salesianer Don Boscos sind dankbar und erleichtert über die gestrige Zusage der bayerischen Bischöfe, das Kloster Benediktbeuern als theologischen Standort erhalten zu wollen. Die Bischöfe hatten auf ihrer Freisinger Herbstversammlung ausführlich über die katholische Hochschullandschaft in Bayern gesprochen und dabei besonders auch den Standort Benediktbeuern in den Blick genommen. Nach der Versammlung bekräftigten sie ihr Interesse am Fortbestehen der Ordenshochschule vor allem im Hinblick auf die Ausbildung künftiger kirchlicher Mitarbeiter. Sie haben ihrem Wunsch Ausdruck verliehen, dass die theologische Hochschule der Salesianer in Zusammenarbeit mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule die Ausbildungsmöglichkeiten insbesondere für den sozialen, karitativen und pastoralen Bereich, weiterentwickelt.
Der Provinzial der Salesianer Don Boscos in Deutschland, Pater Josef Grünner, zeigt sich sehr erfreut über die Anerkennung und Wertschätzung der Bischöfe für das Wirken des Ordens. „Die von den Bischöfen beabsichtigte Ausrichtung der theologischen Ausbildung entspricht genau unserem salesianischen Profil im Geist Don Boscos“, so Grünner gestern in München. „Allerdings liegt jetzt noch viel Arbeit vor uns und unseren Partnern in der Hochschulausbildung“, betonte er. Nicht nur konzeptionell müssten noch viele wichtige Detailfragen geklärt werden, um nach Möglichkeit schon im nächsten Studienjahr mit einem neuen Angebot auftreten zu können, es muss auch eine Grundlage für eine nachhaltige Finanzierung geschaffen werden. Dafür müssen in den kommenden Wochen die notwendigen Gespräche geführt werden.
„Wir sehen das Vertrauen, das die Bischöfe in unsere Hochschule und den Bildungsstandort Benediktbeuern setzen, als Bestätigung unserer Arbeit und als Verpflichtung für die Zukunft“, so Grünner.
(pm/gmh)