Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Betriebsausflug zur Burg Schwarzenfels

Veröffentlicht am: 12. Juni 2019

Sannerz – Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter morgens zum Betriebsausflug im Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz. Im Mittelpunkt der Andacht stand das Evangelium der Emmaus-Jünger, die aus Angst, Verzweiflung, Trauer und Hoffnungslosigkeit Jerusalem verließen. Sie hatten ihren Freund und Meister Jesus verloren und spürten auf dem Weg nicht, dass er bei ihnen war. Sie erkannten ihn erst am Brotbrechen und wurden dadurch so gestärkt, dass sie den Mut hatten zurückzukehren. In einem Anspiel wurden Szenen mit Jugendlichen gespielt, die sich in ähnlichen Sackgassen und ausweglosen Situationen befinden oder sich darin fühlen. Pater Andreas Kühne, der Leiter der salesianischen Gemeinschaft, verdeutlichte in der kurzen Ansprache die Bedeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, die an ihrem jeweiligen Platz und mit ihrer zugewandten Haltung da sind, um die jungen Menschen zu ermutigen.

Beim anschließenden Mitbring-Frühstück gab es Köstlichkeiten aller Art und die Menge hätte sicher für zwei Tage ausgereicht. Gut gestärkt machte sich die Wandergruppe unter Leitung von Heike Richter, ehemalige Leiterin der Hauswirtschaft, auf den Weg nach Schwarzenfels. Sonniges Wetter, schöne Ausblicke, farbenfrohe Blumenwiesen und bunte, anregende Gespräche ließen die Zeit wie im Flug verstreichen. An der Hopfenmühle wurden die Wanderer von Lothar Hartmann vom technischen Dienst mit kühlen Getränken erwartet, die auch dringend notwendig waren, denn nun galt es, den steilen Anstieg zu bewältigen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Burgmauer besuchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das ehemalige Daumerhaus, um etwas über das Jugendhilfe-Konzept von Par-ce-val zu erfahren. Christine Zeller und Ringo Paulisch erläuterten die Historie und Trägerstruktur, beantworteten Fragen zur Umsetzung der Walldorfpädagogik im Alltag der Jugend(sucht)hilfe und stellten die Tagesstruktur sowie Beteiligungs- und Reflexionsformen vor.

Nach so viel Input war dringend Nahrungsaufnahme und Ausruhen angesagt. Somit fiel die Besichtigung der Burg Schwarzenfels unter die Fleißaufgaben. Im Landgasthof Wittenzellner waren die Tische festlich gedeckt und es stand ein vielfältiges, leckeres Buffet zum Verzehr bereit. Hier stießen auch Kolleginnen und Kollegen hinzu, die zuvor noch im Dienst waren, sowie einige Auszubildende, die mitten in den Gesellenprüfungen stehen und das leckere Essen als willkommene Unterbrechung genossen.
 
„Es hat wieder voll Spaß gemacht, Wandern ist einfach gut als Betriebsausflug“, meinte Marion Hourle und sprach hier für viele. Der Shuttle-Service von Lothar Hartmann und Nils Flitter ermöglichte eine rasche und äußerst bequeme Rückkehr. „Richtig gute Stimmung heute und man kommt mit vielen in Kontakt, mit denen ich sonst kaum was zu tun habe“, meinte Hanne Röhrich und fasste damit in einem Satz den Sinn eines Betriebsausflugs zusammen.
 

Text: Regina Kriegsmann

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