Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Don Bosco prämiert kreative Schulaktionen zum Thema Südafrika

Veröffentlicht am: 15. November 2010

Bonn, 11. November 2010. Die Entwicklungsorganisation Don Bosco Jugend Dritte Welt in Bonn prämiert mit ihrer Kampagne zum Globalen Lernen „Champions for South Africa“ Schulklassen, die sich mit einer originellen Solidaritätsaktion für mehr Bildungsgerechtigkeit in Südafrika einsetzten. Die Jury des Wettbewerbs „Join the Competition“ mit Vertretern aus Schule, Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaft und TV wählte am Donnerstag, 11.11.2010, jeweils vier herausragende Aktionen in den Altersgruppen 8 - 12 und 13 - 18 Jahre aus.
Den ersten Preis in der Altersklasse 13 - 18 Jahre erhält die Klasse 10 der Heinrich-Middendorf-Schule aus Papenburg mit einem Songprojekt zur Fußball-WM in Südafrika. „Besonders die Zusammenarbeit der Schüler mit der deutschen Schule in Tswane (Pretoria, Anm. der Redaktion) hat mich überzeugt. Die südafrikanischen Schüler komponierten den Song und die Deutschen schrieben den Text dazu. Einfach klasse!“, sagte Jury-Mitglied Ralph Caspers von der Sendung mit der Maus. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz folgte die Realschule Bonn-Beuel mit einem selbstgebastelten XXL-Millenniums-Fußball, auf den die Schüler die Entwicklungsziele der UN aufgeschrieben hatten.
Über ein Klassenfest zur Eröffnung der Frauen-Fußball-WM in Deutschland darf sich die Klasse 6 b der Europaschule in Herzogenrath freuen. „Die Schüler lernten von ihren Altersgenossen in Südafrika und nutzten den bei uns anfallenden Müll zum Bau von Spielzeugen und für einen Fußball-Hindernisparcours. Den Perspektivwechsel und das Wertebewusstsein, das sie damit gezeigt haben, hat mich besonders beeindruckt.“, so Inken Fries, Lehrerin am Don Bosco Gymnasium in Essen.
Weitere Preise vergab die Jury an Schulklassen, die Spendenläufe, Mini-WMs und einen Stand in der Fußgängerzone organisierten. Ausgezeichnet wurde außerdem eine 9. Klasse, die ihr Wissen über die Situation von Kindern und Jugendlichen am Kap der Guten Hoffnung mit einem selbstorganisierten Stationenlernen an ihre jüngeren Mitschüler weitergab.
(Claudia Steiner)