Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Erfrischung an der Quelle - Don Bosco Fest im Kloster Benediktbeuern

Veröffentlicht am: 12. Februar 2019

Es ist der Höhepunkt für die Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern: das Don-Bosco-Fest. Zur diesjährigen Hauptfeier am 31. Januar kam Hermann Glettler, der Bischof aus der Nachbardiözese Innsbruck, ins Kloster. Mit „großer Freude“ hat er die Einladung angenommen, wie er während des Festgottesdienstes in der Hauskapelle des Klosters die Anwesenden, Salesianer, Mitarbeiterschaft und Freunde des Klosters sowie die vielen Gäste aus Politik, Kultur, Gesellschaft und Kirche wissen ließ.

Bischof Glettlers Predigt war lebendig. An diesem „wunderbaren Fest“ eines Heiligen mit so großer Ausstrahlung an einem Ort, der mit der Religionspädagogik, Sozialpädagogik und Jugendpastoral ebenfalls eine so große Ausstrahlung habe, setzte er sein geistliches Wort unter das Motto der „Erfrischung an der Quelle”. Die Frische der Heiligen wie eines heiligen Johannes Bosco, die Frische der Berufung und des Evangeliums in den Vordergrund zu rücken, sei auch ein wichtiges Anliegen von Papst Franziskus. Es gehe dabei um das jugendliche Gesicht der Kirche, darum, sich vom Geist Gottes inspirieren zu lassen und selbst wieder jugendlich zu werden, „und zwar unabhängig vom Alter“.

In mehreren Gedanken veranschaulichte der Bischof dies: In Bezugnahme auf das Tagesevangelium ging er der Frage nach, wer der Größte sei. In einer Zeit des unheilvollen, da krank machenden Zwangs zur „Competition“ biete das Evangelium eine wichtige und heilsame Alternative: In der Verbundenheit mit Jesus, der sich selbst klein gemacht hat, sind die Verhältnisse von Groß und Klein verkehrt, und zwar bis dahin, dass für Gott brauchbar ist, wer nicht ganz dicht sei – eine der humorvollen, da mehrdeutigen Pointen, die der Bischof setzte. Die Gefahr gehe nämlich von Menschen aus, die „ganz dicht“, also verschlossen sind, weil sie eben nicht mehr offen sind.

Nach dem allgemeinen Stehempfang im Konventbau des Klosters, bei dem der Bischof in Begleitung des Klosterdirektors P. Lothar Bily die Gelegenheit zu kurzen Gesprächen mit den Gästen nutzte, schloss sich ein feierliches Mittagessen an, das wegen des Gästeaufkommens in
unterschiedlichen Speisesälen des Klosters stattfand.

Jürgen Werlitz

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