Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Hätte ich die Liebe nicht, so wäre ich nichts (1 Kor 13)

Veröffentlicht am: 27. Januar 2010

Calhorn – Auch am Ende des Jahres 2009 luden die Salesianer des Hauses Don Bosco in Calhorn wieder zu den „Jugendexerzitien zwischen den Jahren“ vom 27. Bis 30. Dezember 2009 ein.
Für Christian Schumacher sollten es die vierten Exerzitien werden und, wie in den Jahren zuvor, machte er sich mit einer kleinen Gruppe aus Engelskirchen-Loope (bei Köln) auf den Weg nach Calhorn.
Unter dem Motto - Entdeckt die Liebe Gottes zu uns - begann eine spannende und aufregende, wenn auch nicht immer einfache Entdeckungsreise: Was ist die Liebe Gottes, was stelle ich mir darunter vor? Wie wird sie greifbar? und wo ist sie zu finden? Wie kann ich sie entdecken? Mehrere Workshops sollten im Laufe der kommenden Tage helfen, Antworten zu finden.
Dazu analysierte und interpretierte z. Bsp. Eine Gruppe Lieder und deren Texte. Wer entsprechendes Geschick und Begabung besaß, konnte sich künstlerisch betätigen. Christian zog zusammen mit anderen los, um in der näheren Umgebung Motive zu entdecken und mit der Kamera festzuhalten. Mit diesen Fotos erstellten sie eine Bildermeditation. Eine andere Gruppe fuhr in die Fußgängerzone von Cloppenburg, um dort mit Passanten zum Thema „Gottes Liebe“ ein Interview zu führen.
Fern von der gewohnten Alltagshektik entwickelten sich während der Aktivitäten in den Workshops tolle Gespräche. Durch den Austausch und die Begegnungen untereinander kamen die Teilnehmer dem Ziel ihrer Reise näher – Stück für Stück wurden sie mehr zu Entdeckern der Liebe Gottes.
Neben den Workshops wartete ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die jungen Leute:
Es wurde in den Nachbarort Bevern gewandert, um dort die heilige Messe zu feiern und die Krippe zu bestaunen – nur aus Tannenbäumen und Wurzeln errichtet schmückte sie den gesamten Altarraum der Kirche. Zweimal machten sich Christian und die anderen Teilnehmer auf den Weg nach Dinklage, wo am zweiten Abend in einer gemütlichen Kirche und am letzten Tag in einem Kloster der Benediktinerschwestern die heilige Messe gefeiert wurde.
Etwas ganz besonderes in Calhorn ist für Christian die kleine Kapelle. Sie strahlt auf ihn eine „unglaubliche Ruhe und Geborgenheit“ aus. Hier trafen sich die Jugendlichen morgens und abends, um den Tag mit gemeinsamen Impulsen und Gebeten zu beginnen und zu beenden. In der Anbetung des Allerheiligsten hatten sie Zeit nur für sich selbst und für Gott.
Gerade die Abende in Calhorn findet Christian jedes Mal „den Knaller“: Man traf sich im Kaminzimmer zum Kartenspielen oder auf ein Bier zum Gespräch. Andere verbrachten die Zeit mit der Gitarre in der Sofaecke oder spielten eine Runde Billard.
Als sich die Exerzitien gen Ende neigten und es Zeit wurde, sich auf den Heimweg zu machen, fiel der Abschied nicht leicht. Rückblickend war es wieder eine gute Zeit in Calhorn für die Jugendlichen. Christian ist bestimmt nicht der einzige, der sich jetzt schon darauf freut, sich im nächsten Jahr wieder auf die Reise zu machen.
(cs)

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