Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Jugendtreffen in der Heimat Don Boscos

Veröffentlicht am: 03. September 2019

Würzburg/Turin - Erlebnisreiche Tage verbrachten fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Würzburger Caritas-Don Bosco Bildungszentrums auf ihrer Reise nach Italien. Die Auszubildenden des Berufsbildungswerks wandelten auf der fünftägigen Fahrt hautnah auf den Spuren von Johannes Bosco, dem Namenspatron ihres Bildungszentrums. Unter dem Motto „Come To Bosco“ nahmen sie am Jugendtreffen rund um den „Colle Don Bosco“, den Hügel Don Boscos bei Chieri, teil. Mehr als 500 junge Leute aus ganz Deutschland feierten dort von Mitte Juli bis Mitte August das Leben und Schaffen von Don Bosco.

„Es war toll, wie unsere Gruppe in Italien Neues entdeckte und positive Erfahrungen machte“, berichtet Stefan Kaus vom Begleitenden Dienst des Bildungszentrums der Caritas-Don Bosco über die Fahrt. Zusammen mit Rebecca Brust vom Wohnbereich des Bildungszentrums begleitete er die jungen Leute auf der Reise und organisierte das Programm vor Ort.

Die Würzburger Reisegruppe besuchte nicht nur die berühmte Basilica neben dem Geburtshaus Don Boscos. Weitere Höhepunkte waren der Besuch seines Studienorts Chieri und eine Stippvisite im „Oratorium“ Don Boscos in Turin. Auf dem Areal werden heute noch bis zu 300 Kinder und Jugendliche betreut. In bester Erinnerung bleiben auch der Einkaufsbummel über einen Markt in Turin sowie das gemeinsame ländliche Abendessen in Cascina Campora.

Sehr interessiert verfolgten die jungen Leute auch die Führung von Pater Reinhard Gesing, dem Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos. Der prominente Vertreter der Salesianer nahm sich mehrere Stunden Zeit, um die Gruppe aus Würzburg durch Chieri zu führen und Don Boscos Schaffen zu verdeutlichen.

„Unsere jungen Leute waren sehr offen für religiöse Themen und debattierten, wie man die Ziele Don Boscos heute umsetzen kann“, freut sich Stefan Kaus rückblickend über den Diskussionsbedarf, den die Reise bei den Teilnehmern hinterlassen hat.

Harmonisch, locker und freundschaftlich hat der Betreuer die fünfköpfige Reisegruppe fern der Heimat wahrgenommen. Der Sozialpädagoge ist zuversichtlich, dass das Erlebte und die positiven Erfahrungen nun in den Alltag der Auszubildenden am Würzburger Bildungszentrum einfließen. Das entspricht sicher auch dem Wunsch Don Boscos, der sich bereits vor knapp 200 Jahren der beruflichen Perspektive von jungen Menschen annahm.

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